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Kommentar zur Haltung der Nato im Syrien-Konflikt

Berlin (ots) - Fieberhaft bemühen sich die Nato-Staaten, den Vorfall einzudämmen. Noch spricht niemand vom Bündnisfall. Eine weitere Eskalation wird die 27 anderen Mitglieder aber zwangsläufig hineinziehen in den Konflikt mit dem "blutdürstigen Diktator" Baschar Al-Assad, wie Erdogan sagt. Auf diesem Wege würden alle Nato-Mitglieder, auch Deutschland, in den Krieg gezwungen − ohne UN-Mandat und ohne größere Aussichten auf Erfolg. Höchste Zeit für kluge Diplomatie, dem Kriegsgetöse eine friedlichere Alternative entgegenzustellen − um Schlimmstes zu verhindern am Mittelmeer.

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