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Kommentar zur den Gründen der Schlecker-Pleite

Berlin (ots) - Jetzt sagen alle, die es schon immer gewusst haben, Schlecker sei einfach too big to handle gewesen, also zu groß, um von einem eingetragenen Kaufmann noch allein geführt werden zu können. Aber so wie es den Größenwahn an den Finanzmärkten gibt, so gibt es ihn auch in jedem anderen Bereich. Es wird immer Leute geben, die ihre Kräfte anspannen, Riesiges leisten, dann aber durchdrehen und jedes Jahr neue Rekorde sehen möchten. Erfolg ist auch nur eine Droge. Too big to handle ist mörderisch für Schlecker und seine Angestellten. Das die vergangenen Jahre über praktizierte Prinzip too big to fail (zu groß, um zu scheitern) reißt ganze Gesellschaften in den Abgrund. Ein Lob dem "eingetragenen Kaufmann"!

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