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SZB: Finanzielle Unterstützung für fachbezogene Masterarbeiten

St. Gallen (ots) - Um die Lebenslagen sehbehinderter und taubblinder Menschen zu verbessern, unterstützt der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) finanziell jährlich Masterarbeiten von Studierenden an Schweizer Fachhochschulen und Universitäten. Die Masterarbeiten sollen dazu beitragen, den Betroffenen eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. Die Bewerbungsfrist für dieses Jahr läuft noch bis Ende November 2013.

Die laufende Untersuchung der Lebensqualität von sehbehinderten und hörsehbehinderten Menschen gehört zu den Kernaufgaben des SZB. Seit 2012 verfügt der SZB über eine eigene Fachstelle, die sich mit Forschungsfragen im Sehbehinderten- und Taubblindenwesen befasst. Dieser Fachbereich wirkt als Schnittstelle zwischen Hochschulen einerseits, und Beratungsstellen, Schulen, Wohneinrichtungen sowie weitere Einrichtungen für seh- und hörsehbehinderte Menschen anderseits. Ziel der Fachstelle ist es, durch Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Beratung, Lösungen zu entwickeln, welche die Lebensqualität sehbehinderter und taubblinder Menschen optimieren.

Im Fokus stehen insbesondere Entwicklungen für Menschen, die erst im Laufe ihres Lebens einer solchen Behinderung gegenüberstehen und lernen müssen damit umzugehen. Denn bislang geht die Forschung bei ihrer Arbeit häufig von Geburtsbehinderungen aus und berücksichtigt nicht, dass 53% der Betroffenen erst nach deren Pensionierung von einer starken Sehschwäche heimgesucht werden. Diese Menschen werden mit einer für sie neuen Herausforderung konfrontiert und müssen ihr Leben neu gestalten lernen. Mit der finanziellen Unterstützung von Masterarbeiten möchte der SZB Studierende von Schweizer Fachhochschulen und Universitäten motivieren, sich vermehrt mit den Einschränkungen der Sinnesorgane im Alter zu beschäftigen. Auserwählte Masterarbeiten werden mit jeweils 2500 Franken unterstützt.

Der Themenwahl sind kaum Grenzen gesetzt

Die Bandbreite der Themen ist weit gefasst und soll Bewerbern aus den verschiedensten Studienrichtungen ermutigen ihr Gesuch einzureichen. Im Wesentlichen geht es darum, die heutige Situation sehbehinderter und hörsehbehinderter Menschen zu erfassen und in allen Bereichen mögliche Entwicklungsansätze aufzuzeigen, welche die weitere Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen herbeiführen soll. Kontakt für Bewerbungen: Stefan Spring (spring@szb.ch), Forschungsbeauftragter SZB.

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