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allianz q unterstützt einen verbesserten Risikoausgleich

Basel (ots) - Am 21. Januar 2013 hat die SGK des Ständerates über die beiden parlamentarischen Initiativen "Wirksamen Risikoausgleich schnell einführen" (FDP) und "Risikoausgleich" (SP) beraten. Mit der im Juni 2012 in einer Referendumsabstimmung gescheiterten KVG-Revision über Managed-Care wollte der Bundesrat den Risikoausgleich um weitere Morbiditätsfaktoren verfeinern. Da die Vorlage aber gescheitert ist, wurden mehrere parlamentarische Vorstösse für einen verbesserten Risikoausgleich ergriffen. Die allianz q unterstützt diese Bestrebungen, den Risikoausgleich um geeignete Morbiditätsfaktoren zu erweitern.

Der Bundesrat hatte im Dezember 2011 vorgeschlagen, den Risikoausgleich mittelfristig um den Faktor Medikamentenbedarf der Versicherten zu ergänzen. Die so genannten pharmazeutischen Kostengruppen geben Aufschluss über bestehende Krankheiten der Versicherten und damit auch über die zu erwartenden Krankheitskosten. Mit der Verfeinerung des Risikoausgleichs soll der Wettbewerb um "gute Risiken" minimiert und für die Krankenkassen Anreize zur Aufnahme von chronisch Kranken geschaffen werden.

Mit einem ganzheitlichen Verständnis für den Risikoausgleich wird eine optimale und qualitativ hochstehende Versorgung gefördert. Diese Reform bildet daher einen wesentlichen Anreiz, um den sinnvollen Wettbewerb für eine gute Versorgung zum Nutzen der Patientinnen und Patienten zu stärken.

Kontakt:

Willy Oggier
Gesundheitsökonom
Tel.: +41/79/407'23'51



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