Conference of INGOs of the Council of Europe

Die Überprüfung der Allgemeingültigkeit der Menschenrechte auf dem Forum der INGO-Konferenz des Europarats

    Strassburg, Frankreich (ots/PRNewswire) - Es werden 150 Teilnehmer für die zweitägige Konferenz erwartet, um die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Menschrechte zu überprüfen. Hierbei wird deren allgemeine Natur in Frage gestellt, und zwar in einer Zeit, in der die Balance unseres Gesellschaftssystems eine Transformation erfährt.

    Die Konferenzorganisatoren hoffen auf einen interkulturellen Dialog und eine Beteuerung der menschlichen Werte, die die Grundlage für harmonische Beziehungen zwischen Menschen, die aus sehr unterschiedlichen Kulturräumen kommen, darstellen.

    21. und 22. Oktober 2010  

    Oslo - Thon Oslofjord Hotel  

    Dieses Forum wird seitens des Europarats durch die Konferenz für "International Non-governmental Organisations" (INGO) organisiert. Der Vorsitzende der Kommission für Kultur, Wissenschaft und Bildung auf der INGO-Konferenz ist Herr Edouard Jagodnik, der eng mit dem europäischen Wergeland Zentrum zur Menschenrechtsbildung zusammenarbeitet.

    Das Ziel dieser Konferenz besteht darin, den Schlüssel für eine neue Sprache zu finden, die zum Ausdruck bringt, dass die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte nicht durch die Vorherrschaft der westlichen Welt über ehemalige kolonisierte Länder bestimmt wird, sondern dass es von grosser Bedeutung ist, gemeinsame juristische Rahmenbedingungen zu haben, die der Existenz moderner Nationen vorausgehen, damit die Welt für zukünftige Generationen geschaffen werden kann.

    Um die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte und ihre unteilbare Natur neu zu bestätigen, werden Plenarsitzungen, Workshops und Rundgespräche durchgeführt, die konfliktreiche Themen, wie beispielsweise folgende, behandeln:

    - Werden in jedem einzelnen Land "souveräne universelle Rechte" akzeptiert?

    - Sollten nicht "universelle Rechte", die durch einige Religionen statuiert werden, zusammengefügt werden, um dem gemeinsamen menschlichen Erbe zu dienen?

    - Kann die Rechtsstruktur hierarchisch sein?  

    - Wie werden Rechtskonflikte gelöst?  

    Experten und Philosophen werden zur aktiven Teilnahme an den Veranstaltungen aufgefordert; u.a. werden folgende Referenten vertreten sein:

    Gérard Fellous, ehemaliger Secretary General der Nationalen Beratungskommission für Menschenrechte Frankreichs, Fachgutachter bei den UN und der EU, Autor von "Les droits de l'homme: une universalité menacée" [Die Menschenrechte: die Allgemeingültigkeit ist in Gefahr].

    Peter Leuprecht, Direktor des Montréal Institute of International

    Studies, Sonderbeauftragter des United Nations Secretary General, zum Thema Menschenrechte in Kambodscha.

    Abdelwahab Medded, Herausgeber des Dédale Journals, Gründer von "Culture d'Islam", über den französischen Kultursender "France Culture". Solon Smith, Doktor der Philosophie und Psychologie.

    Der Gastgeber für den abschliessenden Empfang, der im Rathaus in der Nobel Peace Prize Award Hall stattfindet, ist der Bürgermeister von Oslo.

    Website: http://www.coe.int/T/NGO/default_en.asp

    Medienkontakt: Estelle Girod, Mobiltel.: +33(0)6-78-60-31-56, estellegirod@yahoo.fr

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