Schweizerische Umweltstiftung

Schweizerische Umweltpreise an innovative Pioniere/Sonnenenergie, Regenwald, Klima und Naturschutz wurden am Sonntag mit den diesjährigen Umweltpreisen der Schweizerischen Umweltstiftung bedacht

Der Schweizerische Umweltpreis ging an Ernst A. Brugger von Precious Woods für seinen Einsatz in Regenwäldern. / Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veroeffentlichung unter Quellenangabe: "obs/Schweizerische Umweltstiftung".

    Luzern (ots) -

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    Engagement, Tatkraft und innovative Ideen möchte die Schweizerische Umweltstiftung hervorheben und hat in diesem Jahr für zukunftsweisende Aktivitäten im Umweltschutz vier Preise verliehen.

    In diesem Jahr gingen sie an das Unternehmen Precious Woods, die Stiftung myclimate, den Luzerner Naturschützer Ruedi Wüst-Graf und den Gymnasiasten Jonas Rosenmund.

    Nachhaltige Bewirtschaftung von Tropenwäldern

    Tropenwälder stellen den reichsten Lebensraum unserer Erde dar, der gleichzeitig durch anhaltenden Raubbau massiv bedroht ist. Eine nachhhaltige Bewirtschaftung von Tropenwäldern auf Basis ökologischer und sozialer Standards ist jedoch möglich. Dies hat das Schweizer Unternehmen Precious Woods vorgemacht, das im diesem Bereich Pionierarbeit geleistet hat und mittlerweile zum Weltkonzern geworden ist. Es bewirtschaftet Tropenwald in Gabun und Brasilien auf schonende und nachhaltige Weise und führt Aufforstungen in Zentralamerika durch. Dadurch sichert es nicht nur den Erhalt bedeutender Tropenwälder, sondern leistet mit seiner Geschäftsphilosophie der ökologischen und sozialen Verantwortung auch einen wichtigen Beitrag, diese Werte in der Wirtschaft zu etablieren. Mit dem Firmenpreis der Schweizerischen Umweltstiftung wurde dies gewürdigt.

    Weltweite Projekte für den Klimaschutz

    Die Stiftung myclimate, die mit weltweiten Aktivitäten gegen den Klimawandel kämpft, erhielt den Gruppenpreis der Schweizerischen Umweltstiftung. Myclimate unterstützt Projekte zur Förderung von erneuerbaren Energien gegenüber fossilen Brenn- und Treibstoffen, zu Energiesparmassnahmen oder dem Einsatz effizienter Technologien. Die dafür nötigen Gelder generiert myclimate durch den Verkauf von CO2-Kompensationszertifikaten. Mit diesen können Privatpersonen oder Firmen für die von ihnen verursachten CO2-Emissionen einen Ausgleich schaffen. Für Unternehmen bietet myclimate einen Carbon Management Service an, der diese bei der Entwicklung einer Klimastrategie unterstützt. Darüber hinaus engagiert sich myclimate im Bereich Klimabildung: Die Organisation sensibilisiert die Öffentlichkeit für Klimafragen, vermittelt konkretes Wissen über den Klimawandel und informiert über Möglichkeiten, CO2 im Alltag einzusparen.

    Schutz und Revitalisierung von Feuchtgebieten

    Mit Ruedi Wüst-Graf wurde in der Kategorie Einzelperson ein Luzerner Natuschützer für seinen jahrelangen Einsatz zugunsten von Feuchtgebieten geehrt. Der gebürtige Surseer hat die Vorkommen von Vögeln, Amphibien und Libellen in seiner Heimatregion lange Zeit wissenschaftlich dokumentiert und mit viel persönlichem Einsatz erreicht, dass ihre Lebensräume am Mauensee, im Zellmoos (Sempachersee), im Juchmoos sowie im Hagimoos unter Schutz gestellt wurden. Die Aufsicht über diese Gebiet hat Ruedi Wüst-Graf selbst übernommen und ihren ökologischen Wert mit bedeutenden Revitalisierungsmassnahmen noch weiter erhöht. Seine Begeisterung für die Natur gibt Ruedi Wüst-Graf in zahlreichen Vorträgen, sowie vor Ort bei Exkursionen und Pflegeeinsätzen mit Schulklassen weiter. Darüber hinaus arbeitet er als Tierpräparator und bannt die Schönheit der Natur auf einzigartige Fotos.

    Schuldach mit Solaranlage ausgestattet

    Der Jugendpreis der Schweizerischen Umweltstiftung ging an den Gymnasiasten Jonas Rosenmund, der eine aussergewöhnliche Maturitätsarbeit realisiert hat. In Muttenz hat er auf dem Dach einer Primarschule 200 Quadratmeter Sonnenkollektoren installiert, die seit Beginn dieses Jahres mit einer Leistung von 20 Kilowattpeak Strom ins Netz einspeisen. Das Projekt forderte von dem jungen Mann einen langen Atem: Rund 2 Jahre lang hat Jonas Rosenmund zuerst nach einem geeigneten Dach, nach einem Stromabnehmer und dann nach Investoren für die Bausumme von 150'000 Franken gesucht. Sein unermüdliches Engagement, seine Entschlusskraft und Kreativität hat den Stiftungsrat der Schweizerische Umweltstiftung beeindruckt und es ist zu hoffen, dass auch andere junge Menschen davon angespornt werden, sich für innovative Lösungen im Umweltschutz stark zu machen.

ots Originaltext: Schweizerische Umweltstiftung
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Reto Locher
Schweizerische Umweltstiftung
Mühlenpatz 4
6004 Luzern
Mobile: +41/79/460'44'88



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