Lipton

Lipton geht eine Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Rainforest Alliance ein

    Thayngen (ots) - Unilever als einer der weltweit grössten Tee-Einkäufer geht mit der wohl ältesten und traditionsreichsten Tee-Marke Lipton eine Nachhaltigkeitspartnerschaft mit der "Rainforest Alliance" ein. Die strengen Zertifizierungskriterien der Nicht-Regierungsorganisation beziehen Umweltschutz-, Sozial- und Wirtschaftsaspekte mit ein. In der Schweiz kommt seit Beginn dieses Jahres Lipton Yellow Label Tee aus Farmen, die Rainforest Alliance zertifiziert sind.

    Die Rainforest Alliance ist eine international tätige, unabhängige Non Profit-Organisation, die z.B. landwirtschaftliche Farmgemeinschaften, -kooperativen und Plantagenbetriebe gemeinsam mit ihren Partnern im Sustainable Agriculture Network (SAN) zertifiziert. Mit dem Ziel, die Natur und Lebensraum für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, verbesserte Arbeitsbedingungen und damit eine Steigerung der Lebensqualität von Plantagen-Mitarbeitenden zu erwirken und dabei gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv für die Rohstofflerzeuger und die Industrie zu sein.

    Unilever sieht mit der traditionsreichen und bekanntesten Tee-Marke Lipton eine Chance, Verantwortung zu übernehmen und den Bedürfnissen eines neuen Konsumententyps entgegenzukommen, der ebenso markenbewusst wie kritisch ist und Wert legt auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

    Ökologie, soziale Verantwortung, Wirtschaftlichkeit - ein Dreiklang, der sich mit Sicherheit nicht leicht erwirken lässt. Die Rainforest Alliance - eine vor allem im angelsächsischen Raum sehr bekannte und ebenso renommierte Organisation - kann sich auf die Erfahrung mit einer über 20 Jahre entwickelten Methodik verlassen. Ein nachhaltiges Vorgehen, das die Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen erhält und schützt, bedeutet bei der Rainforest Alliance den Klimaschutz, den Erhalt der Artenvielfalt, die Pflege von Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie den schonenden Umgang mit Umweltressourcen.

    Gleichermassen ökologisch, sozial und wirtschaftlich

    Wer die begehrte "Rainforest Alliance"-Zertifizierung bekommen will, muss aber nicht nur strenge Umweltschutzrichtlinien, sondern eben auch soziale Kriterien erfüllen - dazu zählen verbesserte Arbeitsbedingungen für Plantagenmitarbeitende. Dies bedeutet vor allem die Steigerung der Lebensqualität der Tee-Bauern. Das beinhaltet, dass Unilever den Arbeitenden und ihren Familien eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung stellt, den Kindern eine gute Schulbildung gewährleistet und die Gesundheit und die medizinische Versorgung von Arbeitenden und Angehörigen garantiert.

    Eine erfolgreiche Zertifizierung von Konsumgütern setzt eine ganzheitliche Denkweise nicht nur von Abnehmern, sondern von Farmern und Landwirten in Entwicklungs- und Schwellenländern voraus. Sie müssen lernen, anhand der strengen Richtlinien zu produzieren und ihre Abläufe zu optimieren. Und zu guter letzt soll das Ganze für alle Beteiligten wirtschaftlich einen Mehrwert bringen.

    Dieser geschlossene Kreislauf zwischen Umweltschutz, sozialverträglichen Arbeitsbedingungen und Wirtschaftlichkeit unterscheidet eine Rainforest Alliance-Zertifizierung deutlich von anderen hierzulande bekannten und erfolgreichen Labels.

    Tausende von Bauern und Kindern profitieren bereits jetzt von der Zusammenarbeit

    Die erste Umsetzung der Zusammenarbeit erfolgte in einer Unilever-eigenen Teeplantage von Lipton in Kericho, Kenia. Die Plantage erfüllt alle Kriterien, die für das Label der Rainforest Alliance notwendig sind. Beispielsweise wird in Kericho die Artenvielfalt geschützt, nahezu alle Energie, die benötigt wird, kommt aus erneuerbaren Quellen und eine halbe Million Bäume wurden gepflanzt. Den 18'000 Teebauern in Kericho und ihren Familien stehen kostenlose Unterkunft, medizinische Versorgung und sauberes Trinkwasser zur Verfügung. 45'000 Kinder besuchen gratis Kindergarten oder Primarschule und haben hier Zugang zu Computern.

    Lipton und die Rainforest Alliance haben sich entschieden, trotz der humanitären Krise in Kenia die Arbeit fortzuführen, die Tees aus der zertifizierten Plantage in die Schweiz auszuliefern und die Partnerschaft bekannt zu machen. Lipton ist davon überzeugt, dass es gerade in dieser schwierigen Zeit wichtig ist, den Mitarbeitenden eine langfristige und nachhaltige Zukunftsperspektive zu geben. Ein Garant dafür ist, weiterhin Tee anzupflanzen und zu vermarkten. Als Beitrag zur Bewältigung der Krise spendete Unilever als unmittelbar betroffenes Unternehmen dem World Food Programme 1 Million US-Dollar als Soforthilfe für die Bevölkerung in Kenia.

    Heute ist bereits mindestens 50% Lipton Yellow Label Tee Rainforest Alliance CertifiedTM. Bis zum Jahr 2010 soll Lipton Yellow Label Tee in ganz Europa aus Farmen stammen, die Rainforest Alliance zertfiziert sind, bis 2015 weltweit.

    Weiterführende Informationen finden Sie unter www.lipton.ch

    Text- und Bildmaterial steht unter www.liptonforthefuture-mediaroom.com zum Download bereit.

ots Originaltext: Unilever Schweiz GmbH
Internet: www.presseportal.ch

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