Ricoh Europe

Unternehmen müssen sich technologischer Entwicklung anpassen

London (ots/PRNewswire) - Ricoh Europe [http://www.ricoh-europe.com] und die Economist Intelligence Unit (EIU) haben heute einen Bericht [http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de] veröffentlicht, der aufzeigt, wie technologische Entwicklungen Unternehmen bis 2020 beeinflussen werden. Aus dem von Ricoh gesponserten EIU-Bericht geht hervor, dass die technologische Entwicklungim nächsten Jahrzehnt grossen Einfluss auf Unternehmen und deren Geschäftsmodelle und -prozesse haben wird. Kaum eine Firma wird sich den teilweise gravierenden Veränderungen entziehen können. Die Unternehmen, die jetzt schon auf flexible Prozesse, bewegliche Strukturen und eine anpassungsfähige Unternehmenskultur setzen, werden von den kommenden technologischen Entwicklungen und den daraus resultierenden neuen Möglichkeiten profitieren.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die zunehmende Verfügbarkeit von preiswerten Rechenleistungen und Speicherkapazitäten über die "Cloud". In dem Bericht wird betont, dass Firmen in Zukunft immer schneller immer grössere Datenmengen aus immer mehr Quellen verarbeiten werden. Dieses Phänomen ist als "Big Data" bekannt. Aber auch video-basierte Kommunikation, Social Media und andere Tools werden für Unternehmen immer wichtiger. Auch wenn zu erwarten ist, dass bis 2020 neue Technologien entwickelt werden, ist es wahrscheinlicher, dass die Auswirkungen durch die Weiterentwicklung bereits heute bestehender Technologien auf Firmen in allen Branchen grösser sein werden, als die Auswirkungen neuer Technologien, die noch entwickelt werden müssen.

"Neue Technologien allein helfen Unternehmen nicht automatisch, die erforderlichen Veränderungen vorzunehmen, um Fortbestand und Wachstum langfristig zu sichern. Wenn es darum geht, echte Wertschöpfung zu erzielen, müssen vor allem die Prozesse [http://www.ricoh.de/services-loesungen/index.aspx] hinter den Technologien überprüft und optimiert werden. Firmen müssen dafür sorgen, dass sie mit ihren Prozessen einen reibungslosen Informationsfluss, eine optimale Kooperation und umfassenden Wissensaustausch ermöglichen. Unternehmen sollten sich daher Partner suchen, die sie unterstützen können. Dabei geht es darum, langfristig und nachhaltig von technologischen Veränderungen zu profitieren", erklärt Carsten Bruhn, Executive Vice President bei Ricoh Europe PLC.

Der EIU-Bericht zeigt ausserdem, dass für Unternehmen die Innovationen bei Prozessen und Methoden wahrscheinlich entscheidender zur Umgestaltung des eigenen Geschäftsmodells beitragen als technologische Innovationen. Ein Beispiel ist der Apple Internet App Store, der im Jahr 2008 eingerichtet wurde. Er ist nicht das Ergebnis einer völlig neuen technologischen Innovation, sondern basiert auf einem Umdenken hinsichtlich bestehender Vermarktungs- und Vertriebsmethoden von Software. Dies hat zu der Entwicklung einer effizienteren Plattform und zu verbesserten Prozessen geführt. Andere Beispiele sind eBay und Facebook - auch sie haben ihre führenden Positionen erreicht, indem sie auf der Basis von bereits verfügbaren Technologien neue Geschäftsmodelle geschaffen haben.

Weitere wichtige Ergebnisse [http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de/thenextdecade] der Studie:

        - Nur wenige Branchen werden von den umfassenden Veränderungen durch die
          technologische Entwicklung unberührt
          [http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de/thenextdecade/impacts] bleiben. Sechs
          von zehn Führungskräften glauben, dass ihre Branche sich bis 2020 fast vollständig
          verändern wird.
        - Für die Unternehmen und als eigenes Geschäftsfeld wird das Phänomen "Big
          Data" immer wichtiger. Die Europäische Kommission schätzt, dass allein die Daten der
          öffentlichen Verwaltung das Wachstum neuer "Information Services" unterstützen
          werden, die rund 40 Mrd. Euro (55 Mrd. US$) zur europäischen Wirtschaftleistung
          beitragen könnten.
        - Im Zuge der zunehmenden Automation von Transaktionen und der "Virtualisierung"
          der Zusammenarbeit werden sich die Bedeutung und die Nutzung von realen
          Ladengeschäften und Büros verändern. Viele Bankfilialen haben sich beispielsweise
          bereits aufgrund der umfassenden Automatisierung der Banktransaktionen in
          "Beratungszentren" verwandelt.
        - Es ist zu erwarten, dass bis 2020 die meisten Ideen für neue Produkte und
          Dienstleistungen von Kunden stammen
          [http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de/thenextdecade/partnership] werden.
          Klassische Forschungs- und Entwicklungsabteilungen werden ihre führende Rolle
          verlieren. Die im Rahmen des Berichts befragten Führungskräfte gehen ausserdem davon
          aus, dass die Kunden bis 2020 eine ebenso wichtige Quelle für die Verbesserungen von
          Geschäftsprozessen sein werden wie die Mitarbeiter eines Unternehmens.
        - Dezentrale Entscheidungsstrukturen
          [http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de/thenextdecade/newera] werden immer
          wichtiger. 63 Prozent der befragten Führungskräfte aus allen Branchen
          prognostizieren eine grundsätzliche Verschiebung hin zu einem eher dezentralen
          Geschäftsmodell, in dessen Rahmen viele Entscheidungsbefugnisse von einer zentralen
          Führungsebene in die Hände von einzelnen Mitarbeitern wechseln werden.
        - Unternehmen werden im Jahr 2020 transparenter denn je sein. Es wird in Zukunft
          für Firmen immer schwerer schlechte Serviceleistungen, zu hohe Preise oder
          unpopuläre Geschäftspraktiken zu "verschleiern", da sie für Endkunden durch die
          technologischen Möglichkeiten immer durchschaubarer werden. 

Der EIU-Bericht "The future of technology disruption in business" stützt seine Befunde hauptsächlich auf zwei Quellen: Zum einen wurde im Herbst 2011 eine weltweite Befragung von 567 Führungskräften durchgeführt. Alle Befragten waren Mitarbeiter in leitender Funktion und nahezu die Hälfte (46 Prozent) gehörten zu der Geschäftsleitungs- bzw. Vorstandsebene (C-Level). Die Befragten arbeiteten in vielen verschiedenen Branchen, unter anderem in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Verwaltung und öffentlicher Dienst (inkl. Gesundheitswesen), Bildungswesen, Dienstleistungen, Verfahrenstechnik und Produktion. Von den befragten Firmen hatten 43 Prozent Jahreseinnahmen von 500 Mio. USD oder mehr. Daneben wurde eine Reihe von Tiefeninterviews mit einflussreichen Technologie- und Wirtschaftsexperten sowie mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen durchgeführt.

Der vollständige Bericht sowie die Executive Summary stehen unter http://www.ricoh.de/thoughtleadership als Download zur Verfügung.

Die Auswirkungen der technologischen Entwicklung werden auch im Rahmen der Veranstaltung "Technology Frontiers" am 22. und 23. März 2012 in London thematisiert. Sie können die Veranstaltung online unter http://economistconferences.wavecastpro.com/technologyfrontiers verfolgen.

Über Ricoh

Ricoh Company, Ltd. (Ricoh) ist ein Fortune Global 500-Unternehmen, das sich auf Technologien und Dienstleistungen spezialisiert hat, die volumen- und dokumentenintensive Geschäftsprozesse effizienter machen. Diese Leistungen werden durch Ricohs Know-how im Dokumentenmanagement, Produktionsdruck, im Bereich Office Solutions und IT-Services erzielt. Durch die Zusammenarbeit mit Ricoh können Unternehmen ihre Arbeitsweisen optimieren, effizienter und rentabler arbeiten und Wissen innerhalb ihrer Organisation effektiver austauschen. Die mehr als 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ricoh sind weltweit an Standorten in Europa, Nord- und Südamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, China und Japan tätig.

Ricoh Europe Holdings Plc ist eine Aktiengesellschaft mit europäischen Hauptniederlassungen in London (GB) und Amstelveen (Niederlande). Im Geschäftsjahr zum 31. März 2011 erzielte Ricoh im Raum EMEA Umsätze in Höhe von Yen 413,9 Mrd. (ca. EUR 3,5 Mrd. gemäss Wechselkurs der US Federal Reserve vom 31. März 2011). Weltweit beliefen sich die Umsätze der Ricoh Company auf Yen 1.942 Mrd. (ca. EUR 16,4 Mrd. gemäss Wechselkurs der US Federal Reserve vom 31. März 2011) im Geschäftsjahr bis zum 31. März 2011.

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