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Media Service: Zwei SBB-Arbeitsgruppen wollen Bundes-Pendler in überfüllten Zügen reduzieren

Zürich (ots) - SBB, Post, Swisscom und SRG wollen Mitarbeiterfahrten zu Spitzenzeiten in den Pendlerzügen radikal reduzieren. Die SBB hat gemäss "Handelszeitung" zwei Arbeitsgruppen gebildet, um das Gedränge in den Zügen zu entflechten. Eine erste Arbeitsgruppe aus den bundesnahen Betrieben SBB, Post, Swisscom und SRG soll die eigenen Mitarbeiter zum Bahnfahren ausserhalb der Stosszeiten motivieren. Die vier Unternehmen mit insgesamt 120 000 Mitarbeitenden verleiten mit ihren diversen Schweizer Standorten zum Pendeln zur heiklen Fahrzeit. SBB-Sprecherin Lea Meyer bestätigt, entsprechende Gespräche seien angelaufen; mit Ergebnissen sei nicht vor Frühling 2015 zu rechnen.

Ein zweites Team unter Federführung der SBB will das Arbeiten zu Hause fördern. Initiiert wurde diese Gruppe durch den Home Office Day im Frühsommer dieses Jahres. Der Home Office Day ist ein von SBB, Swisscom, Microsoft und vom Büroausstatter Witzig getragener Event zur Förderung flexibler Arbeitsformen. In den überfüllten Pendlerzügen auf dem S-Bahn-Netz von Zürich oder auf der Linie Zürich-Olten-Bern haben bis zu 25 Prozent der Passagiere ein Mitarbeiter-GA der SBB. SBB-Chef Andreas Meyer hat bereits im März am SBB-Kaderrapport in Montreux die betriebsinterne Weisung durchgegeben, Fernverkehrszüge zu den Hauptverkehrszeiten wenn immer möglich zu meiden.

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