Handelszeitung

Media Service: Swissquote-Chef Marc Bürki: «Wir wollen zu einem der zehn grössten Devisenbroker der Welt werden.»

Zürich (ots) - Marc Bürki ist nicht nur der Chef der führenden Schweizer Online-Bank für Börsenhandel. Er verfolgt auch im internationalen Devisenhandel ambitiöse Ziele. «Wir wollen unter die zehn weltgrössten Devisenbroker aufrücken. Heute zählen wir zu den Top-25», erklärt Bürki im Interview mit der «Handelszeitung». Die international verschärfte Regulierung sorgt in diesem Markt für eine tief greifende Konsolidierung, und Bürki sieht sich gut gerüstet, um mit Swissquote davon zu profitieren. «Erstens verfügen wir mit überschüssigen Mitteln von mehr als 140 Millionen Franken über eine volle Kriegskasse für Zukäufe», so Bürki. Zweitens sei Swissquote als Schweizer Bank heute schon schärfer reguliert als die EU-Devisenbroker. «An der Kundenfront ist das ein grosser Vorteil angesichts der zahlreichen Pleiten der Branche», meint Bürki. Der gezielte Ausbau des Devisengeschäfts soll dazu führen, dass dieser Bereich bei Swissquote langfristig über die Hälfte der Gesamterträge liefert, verglichen mit 25 Prozent im vergangenen Jahr. Breit in den Devisenmarkt eingestiegen ist Swissquote vor zwei Jahren mit der Übernahme des Schweizer Online-Devisenhändlers ACM. Im Oktober 2012 folgte die Eröffnung einer Niederlassung in Malta, um für Devisengeschäfte eine EU-Lizenz zu erhalten.

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