Handelszeitung

Media Service: Swiss-Life-Präsident gegen zu viel Regulierung

Zürich (ots) - Der Verwaltungsratspräsident von Swiss Life engagiert sich für den Versicherungsstandort Schweiz und warnt vor übertriebener Regulierung. "Es besteht schon die Gefahr, dass man die Probleme, die man vorher nicht erkannt hatte, jetzt nur mit Regulierung lösen will. Und das ist falsch", sagt Rolf Dörig im Gespräch mit der "Handelszeitung": Er habe zwar nichts gegen leicht schärfere Regeln, die sich allenfalls gar als Wettbewerbsvorteil entpuppen können. "10 bis 15 Prozent mehr Eigenkapital wären zwar signifikant mehr, aber machbar. Damit könnte ich persönlich leben", sagt er. Allerdings dürften die Schweizer Eigenkapitalvorschriften nicht wesentlich strenger sein als die europäischen. Dann würde der Standort Schweiz geschwächt und global tätige Versicherer würden die Schweiz meiden oder verlassen. Positiv äussert sich Dörig zum Geschäft mit den Wrappers, den Steuersparprodukten mit Versicherungsmänteln. Swiss Life schreibt 2010 erstmals schwarze Zahlen mit diesem Geschäft. Dörig kontert die Kritik an den Wrappers: "Diese Art von Lebensversicherung ist in jeder Beziehung rechts- und steuerkonform." In den Vertragsbedingungen stehe, dass Swiss Life nur deklarierte Steuergelder annehme. "Das verlangen wir schriftlich", präzisiert Dörig Kontakt: Handelszeitung Redaktion Tel. +41 (0)43 444 58 34

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