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Allianz Crashtest zur WM: Bei Fanjubel im Autokorso drohen tödliche Gefahren

Allianz Crashtest zur WM: Bei Fanjubel im Autokorso drohen tödliche Gefahren
Allianz Suisse: Der Jubel im Autokorso kann fatale Folgen haben. / Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung unter Quellenangabe: "obs/Allianz Suisse".
Zürich (ots) - Die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika zieht wieder Millionen Fans in ihren Bann. Die Begeisterung bei den Spielen ist nicht nur in den Stadien gross - auch auf den Schweizer Strassen setzen sich wieder zahlreiche Autokorsos in Bewegung, wenn die Lieblingsmannschaft einen wichtigen Sieg davongetragen hat. Allerdings: Bei einem Unfall drohen tödliche Gefahren, wie ein Crashtest vom Allianz Zentrum für Technik (AZT) zeigt. Diese Bilder kennen die meisten: Hupend und mit Fahnen bestückt lehnen sich die Beifahrer bei einem Sieg ihres Lieblingsteams aus den Autofenstern und -dächern oder sitzen ungesichert auf dem Cabrio-Verdeck, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. In allen diesen Fällen werden die Fans bei einem Unfall allerdings nicht vom Lebensretter Nummer Eins geschützt: dem Sicherheitsgurt. Und das kann fatale Folgen haben. Im Forschungszentrum der Allianz Versicherung (AZT) wurde der Aufprall eines Fanfahrzeuges bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h auf ein stehendes Fahrzeug simuliert. Der Crashversuch soll die Gefahren bei falschem Verhalten im Autokorso aufzeigen. Im Versuchsfahrzeug saßen zwei ungesicherte und ein korrekt angeschnallter Dummy. Der angeschnallte Fahrerdummy hat seine Sitzposition beibehalten, wurde durch Gurt und Airbag geschützt und wäre unverletzt geblieben. Der zweite Dummy saß im Fensterrahmen hinter dem Fahrer und wurde aus dem Auto geschleudert. Dabei prallte er zunächst gegen den Türholm und den Fensterrahmen der Fahrertür und stürzte schließlich aus einem Meter Höhe auf den harten Asphalt. Schwerste Verletzungen im Becken- und insbesondere im Brustbereich wären die Folge gewesen. Der dritte Dummy stand während des Versuchs auf dem Beifahrersitz und ragte mit dem Oberkörper aus dem Schiebdach. Durch den Aufprall wurde er nach vorne gedrückt was schwere Verletzungen im Brustbereich und den inneren Organen zur Folge gehabt hätte. "Beide Fans hätten bei einem solchen Unfall ungesichert mit großer Wahrscheinlichkeit schwere oder tödliche Verletzungen erlitten", sagt Jörg Zinsli, Leiter Schaden der Allianz Suisse. Um dies zu vermeiden rät der Sicherheitsexperte, auch in Feierlaune bei offenen Fenstern oder geöffnetem Verdeck nur richtig gesichert im Auto zu fahren. Hinweis an die Redaktionen: Der Film zum Crashtest steht sowohl in High-Quality für TV-Beiträge als auch in niedrigerer Auflösung für das Internet unter http://www.presseportal.ch/go2/allianz/film/crash_test zum Download bereit. ots Originaltext: Allianz Suisse Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Hansjörg Leibundgut Tel.: +41/58/358'88'01 E-Mail: hansjoerg.leibundgut@allianz-suisse.ch Bernd de Wall Tel.: +41/58/358'84'14 E-Mail: bernd.dewall@allianz-suisse.ch

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