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PwC-Studie "Der Mehrwert internationaler Mitarbeitereinsätze" - Internationale Einsätze steigern die Mitarbeiterleistung

Massnahmen zur Mitarbeiterbindung nach der Rückkehr sind dringend notwendig

    Zürich (ots) - Internationale Mitarbeitereinsätze haben einen positiven Einfluss auf die Leistung der Mitarbeitenden und steigern zudem mittelfristig die Karrierechancen. Eine überdurchschnittlich hohe Anzahl Mitarbeitende verlassen jedoch das Unternehmen im Jahr nach der Rückkehr. In Unternehmen besteht darum grosser Handlungsbedarf bei der Wiedereingliederung nach einem internationalen Einsatz. Dies sind die Hauptergebnisse der Studie "Der Mehrwert internationaler Mitarbeitereinsätze", die PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der Cranfield University (Grossbritannien) zur Rentabilität globaler Mitarbeitereinsätze veröffentlicht hat.

    Wie die Studie von PricewaterhouseCoopers zeigt, wirken sich globale Mitarbeitereinsätze positiv auf die Unternehmensleistung aus. So steigt während eines internationalen Mitarbeitereinsatzes die Nettoleistung um 13 Prozent. Auch die mittelfristigen Karriereaussichten von global erfahrenen Mitarbeitenden sehen sehr gut aus. Unternehmen befördern 23,7 Prozent der Rückkehrer bereits in den ersten zwölf Monaten, entweder am Heimatstandort oder im Rahmen eines weiteren Auslandeinsatzes. "Für eine erfolgreiche globale Entwicklungsstrategie müssen Unternehmen sowohl talentierte Mitarbeitende identifizieren als sie auch auf globaler Ebene fördern. Allerdings besteht dabei auch die grosse Herausforderung, das Personal nach einem Auslandeinsatz halten zu können", sagt George Ladner, Partner bei PricewaterhouseCoopers und Leiter Human Resources Services Schweiz.

    Massnahmen zur Wiedereingliederung sind zentral

    Die Untersuchung dokumentiert aber auch, dass im Jahr der Rückkehr die Leistungssteigerung nur noch bei 6 Prozent liegt. Mehrere befragte Unternehmen weisen sogar eine negative Leistungsentwicklung aus. Laut der Studie erleben viele Mitarbeitende bei der Rückkehr einen "Karriereknick". Gleichzeitig fällt es ihnen schwer, sich wieder im Heimatland zu reintegrieren. Die befragten Firmen verlieren in den ersten zwölf Monaten der Rückkehr bis zu 40 Prozent der Mitarbeitenden. Die Fluktuationsrate der Rückkehrer im ersten Jahr ist damit deutlich höher als jene von Mitarbeitenden in vergleichbaren Funktionen am Heimatstandort. Der Grund dafür wird im fehlenden formalisierten Rückkehrprozess gesehen. Die Firmen setzen zwar durchschnittlich

    65 Tage für die Vereinbarung eines Mitarbeitereinsatzes ein, verfolgen aber meist keine gezielte Strategie für die Wiedereingliederung zurückkehrender Mitarbeitender. Die Studie bringt weiter zutage, dass 24 Prozent aller Mitarbeitende auf der Board/Executive-Ebene über internationale Erfahrung verfügen.

    Information zur Studie: Methodik

    An der Untersuchung haben neun Unternehmen mit einer Gesamtbelegschaft von mehr als 500'000 Mitarbeitende teilgenommen. Firmen aus unterschiedlichsten Branchen (Konsumgüterindustrie, Maschinenbau, IT und andere Dienstleistungsbereiche), die ihren Hauptsitz in den USA und Grossbritannien oder in Mitteleuropa haben. Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Befragung 3'450 Mitarbeitende im Ausland tätig, d.h. zwischen 0,3 und 2,5 Prozent der Gesamtbelegschaft. Nur gerade16 Prozent davon waren Frauen. Die durchschnittliche Entsendungsdauer betrug 29 Monate. Die Kosten pro Einsatz und Jahr beliefen sich auf 310'918 US-Dollar.

    PricewaterhouseCoopers (www.pwc.ch) bietet branchenspezifische Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- & Rechtsberatung sowie Wirtschaftsberatung an. So stärken wir das Vertrauen der Öffentlichkeit in unser Unternehmen und schaffen für unsere Kunden und deren Interessengruppen zusätzlichen Mehrwert. Mit dem vernetzten Know-how, der Erfahrung und den gemeinsamen Lösungen von über 140'000 Mitarbeitenden in 149 Ländern eröffnen wir neue Perspektiven und bieten praktischen Rat. "PricewaterhouseCoopers" bezieht sich auf das weltweite Unternehmensnetzwerk von PricewaterhouseCoopers International Limited. Jedes Mitglied ist ein separates und unabhängiges Rechtssubjekt.

    Die PwC-Studie kann als PDF-File bei Tanja Cimirro bezogen werden.

ots Originaltext: PricewaterhouseCoopers AG
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
George Ladner
PricewaterhouseCoopers
Partner Steuer- und Rechtsberatung und
Leiter Human Resources Schweiz
E-Mail: george.ladner@ch.pwc.com

Tanja Cimirro
PricewaterhouseCoopers
Public Relations
E-Mail: tanja.cimirro@ch.pwc.com

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