Chipshol Group

Flughafen Schiphol muss Schadenersatz leisten für die Grundstücksverwertungsgesellschaft Chipshol

    Amsterdam (ots/PRNewswire) - Der Gerichtshof von Harlem (Niederlande) hat den Amsterdamer Flughafen Schiphol zur Schadenersatzleistung für die Grundstücksverwertungsgesellschaft Chipshol Group verurteilt. Die genaue Höhe des Schadenersatzbetrags soll durch ein Expertengremium ermittelt werden. Chipshol fordert einen Betrag von 97,2 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte geplant, in der Nähe des Flughafens einen grossflächigen Park mit Gewerbekomplexen zu erbauen - mit Schwerpunkt auf der Logistikbranche -, meint aber nun, dass diese Pläne durch den Flughafen schon seit mehreren Jahren erschwierigt werden.

    Bei den Gerichtsverhandlungen geht es in erster Linie um ein Grundstück von 30 Hektaren, das unmittelbar an den Flughafen Schiphol angrenzt. Die Grundstücksverwertungsgesellschaft Chipshol wurde an ihren Anstrengungen der Baulanderschliessung gehindert, während andere Projekte auf umliegenden Grundstücken errichtet wurden, darunter Bauprojekte unter der Leitung von Immobilienhändlern, welche im Besitz des Flughafens sind. Chipshol Group bezeichnete diese Situation als einen klaren Fall offensichtlicher Feindlichkeit und hat beschlossen, mit der Angelegenheit vor Gericht zu gehen.

    Das Gericht entschied zugunsten der Grundstücksverwertungs-Gesellschaft und verwarf sämtliche vom Flughafen Schiphol angebrachten Beschwerdepunkte. Eine Expertengruppe soll nun die Höhe des auszuzahlenden Betrags ermitteln. Chipshol Group liess sich die Schadenersatzbeträge durch das Unternehmen Wallast Accountants ausrechnen. Die Schadenersatzleistungen umfassen die Abwertung des Grundstückswertes sowie auch verpasste Projektentwicklungsgelegenheiten und entgangene Mieteinnahmen. Von diesen Daten ausgehend dürfte sich der Schadensanspruch auf einen Betrag von 97,2 Millionen Euro belaufen.

    Die Chipshol Group hatte sich beim Flughafen Schiphol schon im Jahre 1995 unbeliebt gemacht, als das Unternehmen vehement die Erbauung einer fünften Landebahn kritisierte. Chipshol vertrat das Argument, dass die Dimensionen und Lärmbelastung der Landebahn die Gegend um Schiphol/Amsterdam unnötigerweise belasten würden. Ferner ist Chipshol der Meinung, dass Schiphol sich für ein kompakteres Flughafen-Design hätte entscheiden sollen, z. B. wie das in den USA übliche Flughafen-City-Konzept, das Chipshol in den Niederlanden bereits Ende der 80er Jahre eingeführt hatte. Mit seiner strategisch günstigen Grundposition von 1,5 Millionen m2 ist das Unternehmen in und um Schiphol die grösste in privatem Besitz stehende Grundstücksverwertungsgesellschaft.

    www.chipshol.com

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