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IMD veröffentlicht ihr World Competitiveness Ranking für 2015
USA nach wie vor an der Spitze der Rangliste; gemischte Ergebnisse in Asien; große Schwellenländer größtenteils unverändert

Die Wirtschaftshochschule IMD gibt ihre jährlichen Rankings zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit bekannt. Das IMD World Competitiveness Center bewertete 2015 61 Volkswirtschaften und analysierte jedes der Länder hinsichtlich diverser Aspekte auf seine Tauglichkeit als Unternehmensstandort. Weiterer... mehr

Lausanne (ots) - Die Wirtschaftshochschule IMD gibt ihre jährlichen Rankings zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit bekannt. Das IMD World Competitiveness Center bewertete 2015 61 Volkswirtschaften und analysierte jedes der Länder hinsichtlich diverser Aspekte auf seine Tauglichkeit als Unternehmensstandort.

"Eine allgemeine Analyse der Rangliste von 2015 zeigt, dass sich die Länder in Spitzenpositionen zu traditionellen Werten rückorientieren", so Professor Arturo Bris, Direktor von IMDs World Competitiveness Center. "Produktivität und Effizienz nehmen eine zentrale Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit ein. Unternehmen intensivieren ihre Bemühungen, um umweltverträglicher vorzugehen und eine solide Organisationsstruktur zu schaffen, in denen Belegschaften florieren."

Highlights der Rangliste

Die USA bleiben aufgrund ihrer hohen Unternehmenseffizienz und ihres leistungsstarken Finanzsektors, sowie bedingt durch ihre Innovationskraft und effektive Infrastruktur an der Spitze der Rangliste. Hong Kong (2) und Singapur (3) steigen in ihrer Rangfolge und überholen die Schweiz, die auf den vierten Platz fällt. Kanada (5), Norwegen (7), Dänemark (8), Schweden (9) und Deutschland (10) bleiben in den Top 10. Luxemburg, 2014 noch auf Platz 11, rückt an die Spitze (6).

Die Länder Asiens agieren mit unterschiedlichem Erfolg. Malaysia (von 12 auf 14), Japan (von 21 auf 27), Thailand (von 29 auf 30) und Indonesien (von 37 auf 42) befinden sich im Abstieg. Taiwan (von 13 auf 11), die Republik Korea (von 26 auf 25) und die Philippinen (von 42 auf 41) rücken leicht nach oben.

Die aktuellen Ereignisse in Russland (von 38 auf 45) und in der Ukraine (von 49 auf 60) machen deutlich, wie negativ der bewaffnete Konflikt und die damit einhergehende höhere Marktvolatilität sich auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken.

In Lateinamerika wird bei den Rückgängen ein Muster deutlich. Chile wandert von 31 auf Platz 35, Peru von 50 auf 54, Argentinien von 58 auf 59 und Venezuela bleibt am unteren Ende der Tabelle. Kolumbien befindet sich nach wie vor auf Platz 51.

Bei den großen Schwellenländern bewegen sich Brasilien (von 54 auf 56) und Südafrika (von 52 auf 53) leicht nach unten, China (23 auf 22) und Mexiko (von 41 auf 39) holen auf, während Indien denselben Platz einnimmt (44).

Die Rangliste zeigt besonders eine bestimmte Gemeinsamkeit zwischen den bestbewerteten Ländern. Neun Länder der Top 10 sind ebenfalls in den Top 10 der Rangliste für Unternehmenseffizienz.

Luxemburg holt in diesem Bereich mit am deutlichsten auf (von 14 auf 4) - ein wesentlicher Faktor bei seinem Aufstieg. Katars Aufstieg (von 19 auf 13) spiegelt größtenteils wider, dass in puncto Unternehmenseffizienz einiges wett gemacht wurde (von 24 auf 11), was seiner Gesamtproduktivität zu verdanken ist. Griechenlands Erholung (von 57 auf 50) ist ebenfalls auf eine starke Unternehmenseffizienz zurückzuführen. Deutschlands Rückzug (von 6 auf 10) steht mit seinen Einbußen in der Unternehmenseffizienz in Verbindung (von 9 auf 16). Ebenso geht Indonesiens Rückgang Hand in Hand mit einem deutlichen Einbruch seiner Unternehmenseffizienz (von 22 auf 34).

Für weitere Informationen: http://ots.ch/uVj6E

Das IMD World Competitiveness Center gehört zu IMD

IMD, eine renommierte Wirtschaftshochschule mit Standorten in Lausanne und Singapur, ist Experte in der Weiterbildung internationaler Führungskräfte durch hocheffiziente Schulungen.

Kontakt:

Matthew Mortellaro, +41.21.618.0352
matthew.mortellaro@imd.org



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