Boehringer Ingelheim

Eine Meta-Analyse klinischer Studien zeigt: SPIRIVA(R)reduziert beständig Exazerbationen und assoziierte Spitalsaufenthalte von COPD-Patienten

    San Diego, Kalifornien (ots/PRNewswire) -

    - Nicht zur Veröffentlichung in den USA

    Bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die 6 - 12 Monate mit SPIRIVA(R) (Tiotropium) behandelt wurden, kam es zu signifikant weniger Exazerbationen und Krankenhausaufenthalten, als bei Patienten, die ein Placebo erhielten. Dies ging aus einer Analyse von gepoolten Studien hervor, die heute auf der International Conference of the American Thoracic Society (ATS) präsentiert wurde.(1)

    SPIRIVA(R) ist das erste und einzige ein Mal täglich inhalierte, anticholinergische Medikament für die Versorgungsbehandlung von COPD.

    COPD ist eine progressive, respiratorische Erkrankung, die eine signifikante Verschlechterung der Lungenfunktion und chronische Atemnot nach sich zieht. (2) 600 Mio. Menschen leben weltweit bereits mit COPD, aber seine Prävalenz nimmt laut Vorhersagen zu, um bis zum Jahr 2020 zur weltweit dritt häufigsten Todesursache zu avancieren.(3,4) COPD Exazerbationen oder eine akute Verschlechterung der Erkrankungssymptome, können die Progression von COPD beschleunigen.(2)

    "Diese Ergebnisse unterstreichen den Vorteil einer effektiven Behandlung von Patienten, die an COPD und Exazerbationen leiden", sagte Dr. David Halpin, Consultant Physician und Senior Lecturer in Respiratorischer Medizin am Royal Devon und Exeter Hospital, GB, und Studienleiter der gepoolten Analyse. "Exazerbationen bei COPD reduzieren die Lebensqualität eines Patienten signifikant und sind ein vorwiegender Grund für Hospitalisierung, Behinderung und Tod. Die Prävention und Behandlung von Exazerbationen sind ein Schlüsselziel beim COPD Management".

    Die Post Hoc Analyse wurde auf Basis von neun vollständigen, randomisierten, Placebo-kontrollierten, Parallel-Gruppen SPIRIVA(R) Studien durchgeführt, wobei die Dauer von sechs Monaten bis zu einem Jahr betrug.

    Die Exazerbationen wurden in allen Studien in gleicher Weise definiert als eine Verstärkung oder der Neuausbruch von mindestens zwei der folgenden Symptome: Husten, Sputum, Stenoseatmung, Dyspnoe oder Enge im Brustkorb mit einer Dauer von drei Tagen, die eine Behandlung mit Antibiotika oder systemischen Steroiden erforderlich macht, oder Einlieferung ins Krankenhaus. 6.171 COPD Patienten wurden in die Analyse einbezogen.

    Ergebnisse im Vergleich zu Placebo(1):

    - SPIRIVA(R) verminderte die expositionsbereinigte Inzidenzrate von COPD Exazerbationen um 22,6 % (65,8 vs. 85,0 pro 100 Patienten-Jahren; p<0,0001)

    - SPIRIVA(R) verminderte signifikant die expositionsbereinigte Inzidenzrate von assoziierten Hospitalisierungen um 21,3 % (9,9 vs. 12,5 pro 100 Patientenjahren; p=0,011) (i)

    - Der Zeitraum bis zur ersten Exazerbation und Einlieferung ins Krankenhaus wurde mit SPIRIVA(R) ebenfalls verlängert (p<0,0001).

    Redaktionelle Hinweise

    Näheres über SPIRIVA(R) (Tiotropium)

    SPIRIVA(R), ein lang anhaltendes, inhaliertes, anticholinergisches Medikament, ist die erste Inhalationsbehandlung, die signifikante und andauernde Verbesserungen der Lungenfunktion bei ein Mal täglicher Dosierung bringt. SPIRIVA(R) hat einen positiven Einfluss auf den klinischen Verlauf von COPD, indem es dazu beiträgt, die Art, wie die Patienten mit ihrer Krankheit leben, zu verändern. (5,6) Es ist das am häufigsten verschriebene Medikament für die COPD-Behandlung weltweit.

    SPIRIVA(R) wirkt, indem es auf einen alles entscheidenden, reversiblen Mechanismus von COPD abzielt - die cholinergische Konstriktion. SPIRIVA(R) hilft COPD Patienten, leichter zu atmen, indem es enge Luftwege öffnet und dazu beiträgt, sie 24 Stunden lang offen zu halten.

    Für das SPIRIVA(R) klinische Studienprogramm wurden mehr als 25.000 Patienten rekrutiert.(7) SPIRIVA(R) hat signifikante und anhaltende Bonchodilation (Öffnung der Luftwege)(6,8) und eine Reduktion der Marker für Hyperinflation (Air Trapping, Luftfalle) gezeigt.(9,10) SPIRIVA(R) hat auch im Vergleich zum ATROVENT(R) (Ipratropium Bromide) Inhalationsspray ausgezeichnete und anhaltende Verbesserungen der Lungenfunktion (FEV1) gezeigt, einer bekannten Therapie bei COPD, die über ein Jahr angehalten haben(6). Es hat auch eine wesentliche Verbesserung bei essentiellen Lungenfunktionsparametern im Vergleich zu Salmeterol gezeigt.(11) Darüber hinaus litten in Placebo-kontrollierten Studien mit SPIRIVA(R) behandelte Patienten weniger an Aktivitäts-induzierter Atemnot und verbesserten ihre sportliche Ausdauer. Sie benötigten geringere Dosen an Notfallsmedikamenten, litten weniger unter Exazerbationen und verzeichneten weniger mit COPD zusammenhängende Spitalsaufenthalte.(8) In klinischen Studien war die häufigste, bei SPIRIVA(R) berichtete Nebenwirkung trockener Mund, der üblicherweise einen geringen Schweregrad aufwies und der sich oft während der Behandlung besserte.(6,8)

    Gemäss den Behandlungsrichtlinien der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD), sind lang wirksame Beta-2-Antagonisten und Tiotropium eine bevorzugten Behandlungsoptionen für die COPD Versorgungstherapie.(12)

    (i) Exposition wurde definiert als die kumulative Zeit, die die Patienten an der Studie teilnahmen, von der Randomisierung bis zum Ausbruch der Exazerbation oder bis zum Absetzen der Behandlung.

    Näheres über Boehringer Ingelheim

    Die Boehringer Ingelheim Group ist eine der 20 weltweit führenden, pharmazeutischen Unternehmen. Ihre Zentrale ist in Ingelheim, Deutschland. Das Unternehmen agiert weltweit mit 143 Konzerngesellschaften in 47 Ländern und fast 37.500 Mitarbeitern. Seit seiner Gründung 1885 hat sich das in Familienbesitz befindliche Unternehmen für die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und das Marketing von neuartigen Produkten von hohem, therapeutischen Wert für die Human- und Veterinärmedizin engagiert.

    Im Jahre 2005 berichtet Boehringer Ingelheim einen Nettoumsatz von 9,5 Mrd. Euro, während es fast ein Fünftel seines Nettoumsatzes in sein grösstes Geschäftssegment, die Verschreibungsmedikamente, für Forschung und Entwicklung investierte.

    Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte www.boehringer-ingelheim.com

    Graphiken, Fotos und Daten für Sonderbeiträge sind auf Anfrage verfügbar.

    Quellenangaben

    1. Halpin D, Menjoge S, Dusser D, et al. Pooled analysis of effect of tiotropium on COPD exacerbations and related hospitalisations. Abstract presented at ATS 2006, San Diego, USA. 19-24 May 2006.

    2. Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease. Global Strategy for the Diagnosis, Management and Prevention of Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Executive Summary. GOLD website (http://www.goldcopd.com).

    Updated 2005.

    3. World Health Organization. World Health Report 2004. Statistical Annex. Annex table 2 and 3: 120-131.

    4. Murray CJL, Lopez AD. eds. The Global Burden of Disease: a comprehensive assessment of mortality and disability from diseases, injuries, and risk factors in 1990 and projected to 2020. Cambridge; Harvard University Press; 1996.

    5. Casaburi R, Kukafka D, Cooper CB, et al. Improvement in exercise tolerance with the combination of tiotropium and pulmonary rehabilitation in patients with COPD. Chest 2005; 127:809-817.

    6. Vincken W, van Noord JA, Greefhorst APM, et al. Improved health outcomes in patients with COPD during 1 year's treatment with tiotopium. Eur Respir J 2002; 19:209-216.

    7. Boehringer Ingelheim. Daten auf Datei.

    8. Casaburi R, Mahler DA, Jones PW, et al. A long-term evaluation of once-daily inhaled tiotropium in chronic obstructive pulmonary disease. Eur Respir J. 2002;1:217-224.

    9. Celli B, ZuWallack R, Wang S, et al. Improvement in resting inspiratory capacity and hyperinflation with tiotropium in COPD patients with increased static lung volumes. Chest 2003; 124:1743-1748.

    10. O'Donnell DE, Fluge T, Gerken F, et al. Effects of tiotropium on lung hyperinflation, dyspnoea and exercise tolerance in COPD. Eur Respir J. 2004 23(6):832-48

    11. Brusasco V, Hodder R, Miravitlles M, et al. Health outcomes following treatment for six months with once daily tiotropium compared with twice daily salmeterol in patients with COPD. Thorax 2003;58:399-404.

    12. Handbuch über Diagnose, Management und Prävention von COPD - Ein Führer für Gesundheitsexperten. Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease. Verfügbar auf: http://www.goldcopd.com

ots Originaltext: Boehringer Ingelheim
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

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Boehringer Ingelheim GmbH, Judith von Gordon, Corporate Division
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