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hotelleriesuisse über Resultat der Schengen-Abstimmung sehr erfreut

    Bern (ots) - hotelleriesuisse freut sich ausserordentlich über die Annahme des Beitritts der Schweiz zum Schengener-Abkommen durch die Stimmbürger. Damit erhält der Schweizer Tourismus endlich gleich lange Spiesse wie die europäische Konkurrenz.

    Mit dem Beitritt der Schweiz zum Schengener-Abkommen wird das wichtigste hausgemachte Hindernis für einen unkomplizierten Zugang von Gästen aus Übersee zum Reiseland Schweiz beseitigt: Das separate Visum für Touristen, die auf ihrer Europareise auch unser Land besuchen möchten. Reisende nach Europa können nun bald mit nur einem Visum alle EU-Staaten, Norwegen, Island und die Schweiz bereisen. Dies erspart ihnen zusätzliche Kosten und zeitraubende bürokratische Verfahren. Experten gehen davon aus, dass sich die Anzahl Übernachtungen von Touristen aus Übersee aufgrund dieser Vereinfachung in den nächsten Jahren verdoppeln könnte.

    Diese Verbesserung der Rahmenbedingungen trägt auch dazu bei, Arbeitsplätze in der viertgrössten Branche der Schweizer Volkswirtschaft zu erhalten.

    Eine Exportbranche, die ihre Kunden importiert

    Obwohl die Erbringung der Dienstleitung zu 100% an den Standort gebunden ist, hat die Schweizer Tourismuswirtschaft einen ausgeprägten Exportcharakter: 12,6 Milliarden Franken oder fast 60% der Gesamteinnahmen entfallen auf ausländische Gäste, die in die Schweiz reisen. Nach der Maschinen- und Chemieindustrie ist sie damit die drittgrösste Exportbranche. Der Tourismus benötigt im Gegensatz zu den klassischen Exportindustrien nicht einen ungehinderten Zutritt zu ausländischen Märkten, sondern einen freien und unkomplizierten Zugang ausländischer Gäste zur Schweiz.

    Als Teil der Bilateralen Verträge II ist der Beitritt der Schweiz zum Schengener-Abkommen ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen mit der EU und ein positives aussenpolitisches Signal.

    hotelleriesuisse wird sich nun umgehend für eine Annahme der am 25. September 2005 zur Abstimmung gelangenden Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Mitgliedstaaten einsetzen. Das Engagement umfasst die Unterstützung der Kampagne der Wirtschaftsverbände mit finanziellen Mitteln und durch den persönlichen Einsatz der Vertreter von hotelleriesuisse.

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