Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Schwache Argumente des BSV für Senkung der Pensionskassenrenten / SGB präsentiert Analysen zu den Finanzperspektiven der Pensionskassen

Bern (ots) - Trotz dem klaren Volksentscheid mit 75% Nein-Stimmen im Jahr 2010 schlägt das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV bereits wieder eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes bei den Pensionskassen vor. Doch die Argumente des BSV für die Senkung im Bericht über die Zukunft der 2. Säule sind dünn.

Der SGB hat deshalb eigene Analysen zu den Themen Renditepotenzial, Lebenserwartung und Verwaltungskosten vorgenommen. Diese zeigen, dass die vom BSV gelieferten Grundlagen un-genügend sind und ein einseitiges, zu pessimistisches Bild ergeben. Und sie zeigen, dass bei den Verwaltungskosten viel Geld aus der 2. Säule an Dritte (Versicherungen, Banken u.a.) abfliesst, das eigentlich den Versicherten gehört.

An einer Medienkonferenz, die stattfindet

Montag, 19.3.2012, 9.30 Hotel Bern (Zeughausgasse 9, Bern) Unionssaal

präsentiert der SGB die Ergebnisse der drei Berichte und nimmt eine politische Bewertung der BSV-Vorschläge im Bericht zur Zukunft der 2. Säule vor.

Es treten auf:

- Paul Rechsteiner, SGB-Präsident - Daniel Lampart, SGB-Chefökonom und -Sekretariatsleiter - Doris Bianchi, geschäftsführende SGB-Sekretärin - Aldo Ferrari, Mitglied Oberaufsichtskomm. Berufliche Vorsorge, GL Unia

Kontakt:

Ewald Ackermann, SGB-Kommunikation, 031 377 01 09 oder 079 660 36 14



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