Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Neue SGB-Finanzierungsszenarien zur AHV/ Falsche Politik infolge falscher Zahlen bei Bund und Sozialwerken

Bern (ots) - Medieneinladung

Der Bund trickst mit den Zahlen nicht nur bei der Unternehmenssteuerreform II, sondern auch bei der AHV und den Bundesfinanzen insgesamt. Gemäss den Prognosen des Bundesrats wäre die AHV schon lange defizitär. Doch tatsächlich nimmt sie Jahr für Jahr über eine Mrd. mehr ein als sie ausgibt. Diese AHV-Ergebnisse entsprechen recht genau den SGB-Finanzszenarien aus dem Jahr 2007.

Auch bei den Bundesfinanzen waren die Budgets viel zu pessimistisch. Effektiv hat der Bund seit 2004 um 22 Mrd. Franken besser abgeschlossen als budgetiert.

Die pessimistischen Finanzpläne führen zu einer falschen Politik. Unter anderem wurde deswegen die IV nicht saniert, die deshalb mittlerweile bei der AHV mit 15 Mrd. Franken verschuldet ist.

Nun liegen neue offizielle Bevölkerungsszenarien für die nächsten fünfzig Jahre vor. Auf dieser Grundlage datierte der SGB seine Szenarien auf. Das Resultat: Bis mindestens 2025 besteht keinerlei Finanzbedarf bei der AHV - bei einer guten Beschäftigungs- und Steuerpolitik sogar weit darüber hinaus. Und die Schuld der IV bei der AHV könnte getilgt werden, womit alle Sozialwerke und der Bund eine gesunde Finanzsituation aufweisen würden.

Gerne stellen wir Ihnen an einem Point de presse unsere AHV-Modellszenarien sowie weitere Vorschläge zur Finanzierung von AHV und IV vor, und zwar am

Dienstag den 22. März 2011 um 9 Uhr im Hotel Bern (Unionssaal 1), Zeughausgasse 9, Bern

Es nehmen teil: - Paul Rechsteiner, Präsident SGB - Daniel Lampart, Chefökonom und Sekretariatsleiter SGB

Wir freuen uns, Sie empfangen zu dürfen und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Peter Lauener, Leiter Kommunikation SGB; 079 650 12 34



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