Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Schutz vor antigewerkschaftlichen Kündigungen Nun muss die Schweiz endlich zügig handeln

      Bern (ots) - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund begrüsst die
gestern vom Verwaltungsrat des internationalen Arbeitsamtes
einstimmig verabschiedeten Empfehlungen an die Adresse der Schweizer
Regierung, Vertreter/innen von Gewerkschaften besser gegen
missbräuchliche Kündigung zu schützen. Die IAO hat insbesondere dazu
aufgerufen, dass Gewerkschaftsvertreter/innen nach Vorgabe des
Gleichstellungsgesetzes vor missbräuchlicher Kündigung zu schützen
seien. Dort ist die Wiedereinstellung von in der Folge von
Lohngleichheitsauseinandersetzungen missbräuchlich gekündigten
Personen möglich. Genau dies verlangt der SGB auch für
missbräuchlich gekündigte Gewerkschaftsvertreter/innen.

    Der SGB verlangt von den Schweizer Behörden eine zügige entsprechende Reform der Gesetzgebung. Er fordert sie auf, sich nicht länger hinter prozeduralen Fragen zu verstecken. Völkerrecht bricht Landesrecht. Das Recht, die gewerkschaftlichen Belange im Betrieb wahrzunehmen, hängt in der Luft, wenn die entsprechenden Vertreter/innen nicht vor missbräuchlicher Kündigung geschützt sind.

Auskünfte: Jean Claude Prince : 079 689 45 84



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