CEIS

Kauftipps Digitalkameras

Kauftipps Digitalkameras
Das Angebot an Digitalkameras umfasst über 100 Modelle in allen möglichen Preis- und Ausstattungsvarianten.
Querverweis auf Bild: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs Klarheit an der Pixelfront! Solothurn (ots) - Rund einhundert verschiedene Digital-Kameratypen werden zur Zeit in der Schweiz angeboten, die Preisspanne reicht vom günstigen 200-Franken-Einsteigermodell bis zur Profikamera jenseits von 10'000 Franken. Damit nach dem Kauf einer Digitalkamera kein Fotofrust entsteht, lohnt es sich, vor der Anschaffung einige Kriterien zu beachten. Die Pluspunkte von Digitalkameras sind bekannt: Kein Film, keine chemische Entwicklung, die Aufnahmen lassen sich auf dem Kamera-Display kontrollieren, löschen, neu aufnehmen, am PC bearbeiten und bequem archivieren und bei Bedarf problemlos in eine Webseite integrieren. Schnell, sauber, günstig! Doch Digitalkamera ist nicht gleich Digitalkamera und die Vorfreude kann nach dem Kauf schnell in Ärger umschlagen, wenn die Bildresultate nicht den Vorstellungen entsprechen. Schuld daran ist in der Regel nicht die Kamera, sondern falsch gesetzte Erwartungen oder Unwissen des Käufers in Bezug auf die technischen Möglichkeiten. Drei wichtige Fragen vor dem Kauf! Die folgenden drei Fragen sind vor dem Kauf ein absolutes MUSS: 1. Wie viel will oder kann ich für die neue Kamera ausgeben? 2. Welche Bildqualität verlange ich? 3. Welche Ausstattung benötige ich? Das zur Verfügung stehende Budget bestimmt massgeblich die Ausstattung und die technischen Möglichkeiten der Kamera. Davon direkt abhängig ist einerseits die Aufnahme-, Speicher- und Bildqualität, andererseits aber auch die Ausstattung und der mögliche Einsatzbereich der Kamera. Man kann die Digitalkameras grob in fünf Kategorien aufteilen: a) Einsteigerklasse: Günstige Digitalkamera für einfache Schnappschüsse ohne hohen Qualitätsanspruch, geringe Bildauflösung von 640x480 = 307'200 oder 800x600 = 480'000 Pixel. Einige Modelle ohne, andere mit integriertem Blitz, kein Zoom-Objektiv. Preise zwischen 200 und 400 Franken, je nach Ausführung, Modell und Marke. b) Untere Mittelklasse: Kameras mit 1.3 bis 2.0 Mio. Pixel. Ideal für ausgedruckte Bilder der Formate 9x13 bzw. 10x15cm und für die Internet-Bildapplikation. Ausstattung: meistens mit optischem Zoom-Objektiv, integriertem Blitz und je nach Modell zusätzlicher Aufnahmehalterung für externen Blitz. Preise zwischen 400 und 800 Franken, je nach Modell, Marke und Ausführung. c) Mittelklasse: Kameras mit 2.0 bis 3.3 Mio Pixel. Dank der höheren Bildauflösung bessere Bildqualität ohne Zackenkonturen auch bei Bildvergrösserungen. Mit einer 3.3-Mio-Pixel-Kamera ist die Bildqualität auch bei Papierabzügen der Grösse A4 einwandfrei. Grundsätzlich gilt: je höher die Pixelanzahl, desto höher die Bildqualität bzw. desto problemloser die Bildvergrösserung ohne Zacken-Abstufungen bei den Konturen. Die Bezeichnung Bildqualität bezieht sich natürlich nur auf die technische Qualität, nicht auf das Bildsujet. Dessen Qualität hängt in erster Linie von den Kenntnissen und den Fähigkeiten des Fotografen ab. Ab 600 bis 1'500 Franken, je nach Modell, Marke und Ausstattung. d) Obere Mittelklasse: Kameras mit 3.3 bis 4.1 Mio Pixel. Nochmals gesteigerte Bildqualität dank höherer Pixelzahl. Zoom-Objektiv für Brennweiten von 35 bis zu 200 mm. Ideal für den engagierten Hobbyfotografen und Bildtüftler, der seine Kamera auch beruflich nutzen will, z.B. für Dokumentations- und Präsentationsaufnahmen. Ab 1'000 bis 1'600 Franken, je nach Modell, Marke und Ausführung. e) Topklasse: Kameras ab 4.1 Mio Pixel. In der Regel mit Digitaltechnik versehene Spiegelreflexkameras, weiter ausrüstbar mit diversem Zubehör wie z.B. Objektive. Sie sind grösser und schwerer als herkömmliche kompakte Digitalkameras, setzen aber in Bezug auf die Anwendungs-Möglichkeiten und Bildqualität auch für grossformatige Bildausgaben den Massstab. Preise: ab Fr. 1'600.-, Preisskala nach oben offen je nach Modell, Marke und Ausrüstung! Begriffserklärungen und Zusatztipps * Pixel: Was bedeutet eigentlich der Begriff "Pixel"? Darunter versteht man einen elektronisch erfassten, gespeicherten und abrufbaren Bildpunkt. Die Anzahl Pixel (genannt "Auflösung") entscheidet über die Qualität eines Bildes. Um bei den Ausbelichtungen von Digitalbildern eine gute Qualität zu erhalten, sind z.B. folgende Formate-Pixel-Relationen zu empfehlen: Für 9x13 cm-Format 1.3 Mio. Pixel, für 10x15 cm-Format 2.1 Mio. Pixel, für 13x18 cm-Format 3.3 Mio. Pixel. Achtung: Für Druckerzeugnisse (Prospekte etc.) ist eine höhere Auflösung erforderlich als für Foto-Prints. * Monitor: Ein Monitor-Display erleichtert das Arbeiten mit der Kamera extrem. Beim Fotografieren lässt sich damit der Bildausschnitt bestens bestimmen und gemachte Aufnahmen können darauf betrachtet und kontrolliert werden. * Speicherkarten: Die Aufnahmen von Digitalkameras werden auf Speicherkarten gespeichert. Diese sind nicht genormt, es gibt davon unzählige Grössen- und Kapazitäts-Varianten. Es lohnt sich, beim Kauf der Kamera eine oder mehrere zusätzliche Speicherkarten anzuschaffen, um genügend Speicherkapazitäten zur Verfügung zu haben. * Akku: Ähnliches gilt für den Akku der Kamera. Das Monitor-Display benötigt viel Energie, so dass der Akku relativ schnell leer ist. Ein Reserve-Akku mit Aufladestation ist deshalb sinnvoll und empfehlenswert. * Ausdrucken und weitere Verwendungsmöglichkeiten der gespeicherten Bilddaten: Ein Vorteil der Digitalkamera ist die multifunktionale Verwendung der Bilddaten. Diese können problemlos von der Kamera in den PC geladen werden, dort sortiert und mit der - meist mitgelieferten Software - bearbeitet werden. Man kann sie auf eine CD-ROM brennen und via DVD-Player, PlayStation oder X-Box im Fernseher betrachten/vorführen und zudem per E-Mail versenden. Für den Ausdruck der Bilder stehen drei Möglichkeiten offen: a) Ausdruck via PC-Drucker auf normales Druckerpapier. Vorteil: Schnell, einfach. Nachteil: Qualität nicht optimal b) Ausdruck via PC-Drucker auf Spezial-Fotodruckpapier. Vorteil: Schnell, einfach, gute Qualität. Nachteil: relativ teuer. c) Fotoprint (normales Foto). Anstatt eines Films wie bei einer gewöhnlichen Kamera, wird dem Fotogeschäft eine zuvor gebrannte CD-ROM mit den ausgewählten Bildern oder direkt die Speicherkarte der Kamera gebracht/zugesandt. Das Fachgeschäft bzw. Labor realisiert dann die verlangten Papierabzüge ab den gelieferten Daten. Vorteil: Papierqualität identisch wie bei normalem Foto ab Film. Realisierungszeit: gleich wie bei der Herstellung ab Film. Die Bilddaten können auch direkt via Internet an ein entsprechendes Digitallabor gesandt und durch dieses zu Fotos verarbeitet werden. ots Originaltext: CEIS obs Originalbild: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Consumer Electronics Information Services Hans-Huber-Strasse 37a Postfach 4503 Solothurn Tel. +41/32/622'02'04 Fax +41/32/622'02'14 mailto: info@ceis.ch

Das könnte Sie auch interessieren: