Vitest AG

Vitest AG: Gegendarstellung zur Pressemitteilung vom 11. März 2004 der Krebsliga Schweiz

    Zürich (ots) - Am 11. März 2004 hat die Krebsliga Schweiz eine Pressemitteilung veröffentlicht, in welcher sie den Test für okkultes Blut und damit auch die Firma Vitest AG, als Hersteller eines Tests zur Erkennung von okkultem Blut im Stuhl ins Visier nimmt.

    Für die Firma Vitest AG kam diese Mitteilung völlig unerwartet, war sie doch als Partner für die Aktion "Darmkrebs nie?" mit der Krebsliga Schweiz verbunden.

    Die Formulierung "Darmkrebstest" wurde von Vitest nie in der externen Kommunikation, noch auf den Packungen und Gebrauchsanleitungen erwähnt.

    In der Gebrauchsanweisung wird klar und deutlich geschrieben, dass der Vitest Occult Haematin Schnelltest okkultes Blut im Stuhl nachweist und dass ein positives Testergebnis nicht zwingend auf Darmkrebs hinweisen muss.

    Den Wortlaut, den die Krebsliga in ihrem Communiqué verwendet, könnte praktisch aus der Gebrauchsanweisung des Vitest Occult Haematin Tests kopiert worden sein.

    Der von der Krebsliga Schweiz verwendete Wortlaut, dass eine regelmässige Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren sinnvoll ist, akzeptieren wir. In Deutschland wird jedoch auch geraten, die Kontrollen ab 45 Jahren durchzuführen, ab 56 Jahren wird eine regelmässige Darmspiegelung empfohlen und als Krebsvorsorgemassnahme von der Krankenkasse bezahlt. Die Firma Vitest AG orientiert sich als international tätiges Unternehmen vorwiegend am Markt Deutschland und verwendet somit die Empfehlung "ab 45 Jahren".  Sie versteht die Polemik, welche um diesen Punkt gemacht wird, nicht ganz, war aber immer zu Kompromissen bezüglich diesem Disput bereit.

    In der neusten Ausgabe der deutschen Pharmazeutischen Zeitung wird folgender Textausschnitt in einem Artikel über Darmkrebsvorsorge publiziert: "Ernste Warnung: Blut im Stuhl. Schon die Früherkennung über den einfachen Test auf okkultes Blut im Stuhl (FOBT, Faecial Occult Blood Testing) und anschliessende Behandlung kann die Mortalitätsrate bis zu 27 Prozent senken, wenn das Screening jährlich oder alle zwei Jahre erfolgt (Boyle,P., et al., European Code Against Cancer and scientific justification. Ann.Oncol.14.7 (2003) 973-1005.)"

    Abschliessend hält die Firma Vitest AG fest, dass sie die Beendigung der Zusammenarbeit mit der Krebsliga bedauert, sich aber entschieden von den Anschuldigungen, wie sie die Krebsliga Schweiz hervorbringt, distanziert.

ots Originaltext: Vitest AG
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E-Mail: settelmeyer@vitest.ch
Internet: http://www.vitest.com



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