Schweiz. Sarkoidose-Vereinigung SSARV

Vortrag der SSARV: Neues von Ursache, Entstehung und Behandlung der Sarkoidose

Bern (ots) - „Neues von Ursache, Entstehung und Behandlung der Sarkoidose" wird Dr. Martin Brutsche, Oberarzt der Pneumologie am Kantonsspital Basel, im Rahmen einer Veranstaltung der Schweizerischen Sarkoidose-Vereinigung aufzeigen. Der Vortrag findet am 25. August um 14.30 Uhr in Bern im Hotel Bern statt. Die Sarkoidose, eine granulomatöse Krankheit mit vielfältigem Erscheinungsbild und bislang ungeklärter Herkunft, beschäftigt seit Jahrzehnten die internationale Forschung. Auch in der Schweiz wird Sarkoidose-Forschung betrieben. Dr. Martin Brutsche ist Leiter von zwei Sarkoidose-Projekten und wird die neuesten Ergebnisse vorstellen. Zum einen wurde unter seiner Leitung eine Untersuchung über die Auswirkungen der Sarkoidose aufs tägliche Leben/Lebensqualität durchgeführt (Dissertation von Hr. Andreas Ruepp). Interessante Daten haben gezeigt, dass die Sarkoidose bei gewissen Patienten die Lebensqualität längerfristig erheblich einschränken kann, auch bei normalisiertem Röntgenbild der Lunge. Zum anderen wurde in einem Zusammenarbeitsprojekt mit Galway/Irland (Dr. B. Rutherford) unter Einsatz modernster Technologie die Entstehung von Sarkoidose untersucht. Dabei haben Genchips 12626 Gene in einem einzigen Durchgang getestet. Es entstand der Hinweis auf einen Zusammenhang mit Veranlagung. Bei der Sarkoidose handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems, das dann auf Alarmstufe arbeitet, mit Auswirkungen auf den ganzen Körper. Als Therapie wird einerseits versucht, diese Überreaktion des Immunsystems zumeist durch Prednison im ganzen Körper zu bremsen. Andererseits kann in bestimmten Fällen eine lokale Therapie im hauptsächlich betroffenen Organ vorteilhaft sein. Der Vortrag mit anschliessender Diskussion wird neueste Erkenntnisse aufzeigen und in verständlicher Form diskutieren. SSARV Umfrage Die SSARV hat eine eigene Mitglieder-Umfrage gestartet, in deren Mittelpunkt die Auswirkung der Sarkoidose auf Privat- und Berufsleben stehen. Die Umfragekommission konnte die Antworten mit Hilfe von Herrn Dr. Brutsche auswerten und wird die Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung vorstellen. Die Schweizerische Sarkoidose-Vereinigung wurde 1999 ins Leben gerufen und zählt mittlerweile 120 Mitglieder und Interessenten. Sie ist darum bemüht, die Forschung über die Ursache und Auswirkungen der Sarkoidose sowie Heilung und Linderung zu fördern. ots Originaltext: Schweizerische Sarkoidose-Vereinigung SSARV Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Doris Gutzwiller Schweizerische Sarkoidose-Vereinigung SSARV Tel. +41 61 701 16 34 E-Mail: ssarv@swissonline.ch oder: U. Lenz, Tel. +49 7621 668767

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