Merck KGaA

Merck begrüßt ZEISS und Hamilton Thorne als neue Mitglieder der Global Fertility Alliance

Darmstadt, Deutschland (ots/PRNewswire) -

- Neue Mitglieder werden zusammen mit Merck, Illumina und Genea im 
  Bereich der assistierten Reproduktionsmedizin die Standardisierung 
  von Prozessen im Labor vorantreiben 
- Aktuelle Informationen  zur Tätigkeit der Allianz auf der 
  ESHRE-Jahrestagung  

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute gemeinsam mit Illumina Inc. aus San Diego (USA) und Genea Limited aus Sydney (Australien) zwei neue Mitglieder in die Global Fertility Alliance aufgenommen. Ziel der Zusammenarbeit im Bereich der assistierten Reproduktionsmedizin (ART) ist die Standardisierung und Verbesserung von Prozessen im Labor. Ab sofort treten zwei weitere Unternehmen der Allianz bei: ZEISS aus Oberkochen (Deutschland), ein international führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Optik und Optoelektronik, und Hamilton Thorne Ltd. aus Beverly (Massachusetts, USA), ein führender Anbieter von Präzisionslaserprodukten und modernsten Bildanalysesystemen für die ART, die regenerative Medizin und die Forschung in der Entwicklungsbiologie. Sie unterstützen das Vorhaben, die Prozesse in ART-Laboren weltweit stärker zu vereinheitlichen. Nachdem die Gründung der Allianz auf der Jahrestagung der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) im Jahr 2015 bekannt gegeben wurde, folgen auf der diesjährigen ESHRE-Jahrestagung in Helsinki (Finnland, 3. bis 6. Juli 2016) aktuelle Informationen zur Tätigkeit der Allianz.

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"Durch unsere Zusammenarbeit mit Fertilitätsspezialisten wissen wir, dass heute der Erfolg von ART wesentlich von den im Labor angewendeten Verfahren und Technologien abhängt. Daher wollen wir uneinheitliche Methoden und Verfahren vermeiden", erläuterte Rehan Verjee, Leiter Marketing & Strategie im Biopharma-Geschäft von Merck. "Wir arbeiten in der Allianz an der Etablierung globaler Standards für ART-Labore. Wir sehen dies als kritischen Faktor zur Gewährleistung eines konsistent hohen länderübergreifenden globalen Niveaus an, was letztlich zur Erfüllung des Kinderwunsches von Frauen und Paaren beiträgt."

Im Wissen um die Bedeutung von Innovation und Standardisierung im Bereich der ART-Technologien wurde die Global Fertility Alliance von Merck zusammen mit den zwei strategischen Partnern Illumina, einem Marktführer in der Entwicklung und Kommerzialisierung von Gendiagnostiksystemen, sowie Genea, einem Entwickler von innovativen Fertilisationstechnologien, initiiert. Die Gründung der Allianz ist Teil von Mercks Fertility Technology-Strategie, über Partnerschaften mit Experten bisher ungedeckten Bedarf zu adressieren und den Markt durch Innovationen zu unterstützen. Dabei bleibt der Ausbau des Produktportfolios für die Reproduktionsmedizin das Hauptziel.

"ZEISS verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung spezialisierter Mikroskope und wir wollen diese Fachkenntnisse für eine bessere Standardisierung von ART-Prozessen und -verfahren einsetzen", kommentierte Peter Kraemer, Direktor Market Segment Education & Routine in der ZEISS Microscopy Business Group. "Die bisherigen Fortschritte der Allianz sind beeindruckend und wir freuen uns darauf, durch technologische Innovationen zu weiteren Verbesserungen von ART-Methoden beitragen zu können."

"Als Pionier in der Instrumentenentwicklung für die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Forschung im Bereich Fertilisationsbehandlungen sozusagen Bestandteil der DNS unseres Unternehmens", erklärte David Wolf, CEO von Hamilton Thorne. "Die Global Fertility Alliance hat sich eine Verbesserung der ART auf die Fahnen geschrieben. Dies umfasst die Förderung von Automatisierung und Standardisierung in reproduktionsmedizinischen Laboren weltweit, um die Therapieerfolge für die Patientinnen zu verbessern."

Die Partner planen weitere Mitglieder mit gemeinsamen Zielen in die Allianz aufnehmen, deren Expertise die Erfahrung der bestehenden Partner ergänzt.

Über die Global Fertility Alliance

Die Allianz will - im Wissen, dass Innovationen im Bereich der ART-Technologien von großer Bedeutung sind - Fortschritte und Neuheiten auf dreierlei Weise fördern: Erstens wollen die Gründungsmitglieder die Integration von Fertilitätstechnologien vorantreiben. Hierauf aufbauend setzt das Bündnis zweitens auf die Zusammenarbeit mit führenden Ärzten und Medizingesellschaften, um globale Standards zu entwickeln. Und drittens will die Gruppe außerdem Schulungen für Embryologen und Ärzte weltweit entwickeln, da sich die im Bereich der Reproduktionsmedizin eingesetzten Technologien sehr schnell weiter entwickeln. Es soll Schulungslehrpläne und Workshops, Zugang zu Modelllabors sowie Symposien und Veranstaltungen im Rahmen von medizinischen Kongressen geben. Die Global Fertility Alliance wurde auf der 31. Jahrestagung der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) im Juni 2015 in Lissabon (Portugal) ins Leben gerufen. Gründungsmitglieder waren neben Merck Illumina, ein Marktführer in der Entwicklung und Kommerzialisierung von Gendiagnostiksystemen, sowie Genea, ein Entwickler von innovativen Fertilisationstechnologien.

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie. Die ZEISS Gruppe entwickelt und vertreibt Halbleiterfertigungs-Equipment, Messtechnik, Mikroskope, Medizintechnik, Brillengläser sowie Foto- und Filmobjektive, Ferngläser und Planetariumstechnik. Mit seinen Lösungen bringt der Konzern die Welt der Optik weiter voran und gestaltet den technologischen Fortschritt mit. ZEISS ist in die vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Research & Quality Technology, Medical Technology, Vision Care/Consumer Optics gegliedert. ZEISS ist in mehr als 40 Ländern vertreten und verfügt über mehr als 30 Produktionsstandorte, über 50 Vertriebs- und Servicestandorte sowie rund 25 Forschungs- und Entwicklungsstandorte. Im Geschäftsjahr 2014/15 erzielte der Konzern mit rund 25.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Die Carl Zeiss AG führt die ZEISS Gruppe als strategische Management-Holding. Alleinige Eigentümerin der Gesellschaft ist die Carl-Zeiss-Stiftung.

Über Hamilton Throne Ltd.

Hamilton Thorne entwickelt, fertigt und vertreibt Präzisionslasergeräte und modernste Bildgebungssysteme, die Kosteneinsparungen, Produktivitätssteigerungen, bessere Therapieerfolge und Durchbrüche in der assistierten Reproduktion, der regenerativen Medizin und der entwicklungsbiologischen Forschung ermöglichen. Die Laserprodukte von Hamilton Thorne sind mit standardmäßigen Umkehrmikroskopen kompatibel und dienen als Mikrochirurgieroboter für eine große Bandbreite wissenschaftlicher Anwendungen und In-vitro-Fertilisationsverfahren. Die Bildgebungssysteme des Unternehmens ermöglichen bessere IVF-Therapieerfolge beim Menschen und in der Tierzucht sowie extrem leistungsfähige toxikologische Analysen. Zu Hamilton Thornes wachsendem weltweitem Kundenstamm gehören Pharma- und Biotechnologieunternehmen, Fertilitätskliniken, universitäre Forschungszentren, Tierzüchter und andere kommerzielle und universitäre Forschungseinrichtungen, u. a. Harvard, MIT, Yale, McGill, Oxford, Cambridge, Smithsonian Institution, Charles River Labs, Covance, ABS Global, Sexing Technologies, MSD, Novartis, Pfizer sowie Dow Chemical.

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Über Merck

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten daran, Technologien weiterzuentwickeln, die das Leben bereichern - von biopharmazeutischen Therapien zur Behandlung von Krebs oder Multipler Sklerose über wegweisende Systeme für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. 2015 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 12,85 Milliarden Euro.

Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Merck mit Sitz in Darmstadt besitzt die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Einzige Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo das Unternehmen als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftritt.

Ihr Ansprechpartner

Bettina Frank

+49-6151-72-4660
 

 


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