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Neues GEO Special stellt den wachsenden Wirtschaftsstandort Indien vor: Die wirtschaftliche Entwicklung des Subkontinents schreitet rasant voran und eröffnet dem Land hervorragende Zukunftsperspektive

    Hamburg (ots) - In nur einer Generation kann Indien Deutschland wirtschaftlich übertreffen. Das geht aus einer Studie der Investment Bank Goldman Sachs hervor, die im neuen GEO Special "Indiens Süden und Sri Lanka" zitiert wird. Demnach wird Indien wahrscheinlich bis zum Jahr 2040 zur drittgrössten Wirtschaftschaftsmacht der Welt aufsteigen - und nach den USA und China rangieren, aber vor Japan und Deutschland.

    Am Beispiel Bangalore beschreibt ein GEO-Reporter, wie sehr Indien, das jedes Jahr zwei Millionen englischsprachige Universitätsabsolventen hervorbringt, von einer zweiten Welle des internationalen Outsourcing profitiert. Nach der Güterproduktion werden inzwischen auch immer mehr Jobs im Service- und Forschungsbereich aus den klassischen Industrienationen ausgelagert. 85 Biotech-Firmen haben sich inzwischen alleine in der indischen Fünf-Millionen-Metropole angesiedelt. Sie konkurrieren mit kostengünstigen Medikamenten, wie zum Beispiel einer neuen Insulin-Sorte, oder forschen im Auftrag von westlichen Firmen. Auch der neue 32-Bit-Prozessor von Intel mit über einer Milliarde Transistoren wird exklusiv in Bangalore entwickelt. Und rund 150 000 Software-Experten programmieren hier für Firmen wie Porsche, Airbus oder Schweizer Rück.

    An der untersten Stufe der Outsourcing-Industrie stehen unzählige Call Center, in denen etwa die Abfahrtszeiten der Londoner Vorortzüge mitgeteilt werden oder Bestellungen von Haushaltsgeräten aufgenommen werden. An der Spitze der Entwicklung: die Telemedizin. So senden zum Beispiel amerikanischen Krankenhäuser ihre Röntgen-Bilder nachts, wenn kein Radiologe mehr Dienst hat, nach Bangalore. Dort stellen dann Ärzte die Diagnose und faxen sie zurück in die USA.

    Welche Auswirkungen das Outsourcing auf den deutschen Arbeitsmarkt hat, ist nicht absehbar. In den USA, so prognostiziert die Universität Berkeley, könnten 14 Millionen Arbeitsplätze in naher Zukunft ins Ausland verlagert werden.

    Das neue GEO Special "Indiens Süden und Sri Lanka" hat 174 Seiten, ist vom 6. Oktober an im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 7,80 Euro.

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