Bundesamt für Migration

BFF: Weniger Asylgesuche und mehr Erledigungen

      (ots) - Bern-Wabern, 06.05.03. Im Monat April 2003 reichten 1'538
Menschen ein Asylgesuch in der Schweiz ein. Dies entspricht einer
Abnahme von 124 Gesuchen gegenüber dem Vormonat und 625 Gesuchen
gegenüber April 2002. Im April 2003 wurden 2'284 Gesuche erledigt.
25 % der Gesuche wurden in den vergangenen neun Monaten innerhalb
eines Monates entschieden.

    Deutlich weniger neue Asylgesuche: Die 1'538 neuen Asylgesuche im April 2003 bedeuten den tiefsten Gesuchseingang seit April 2001. In den ersten vier Monaten des Jahres 2003 reichten total 7'046 Menschen ein Asylgesuch ein, 725 (9,3 %) weniger als während dem gleichen Zeitraum im Jahr 2002. Asylsuchende aus Serbien und Montenegro stehen auch im April 2003 mit 190 Gesuchen an erster Stelle. An zweiter Stelle befinden sich Asylsuchende aus der Türkei mit 120 Gesuchen und an dritter Stelle Asylsuchende aus Irak mit 114 Gesuchen.

    Mehr Gesuche in kürzerer Zeit entschieden: Im April 2003 wurden die Asylgesuche von 2'284 Personen erstinstanzlich entschieden. Die Zahl der hängigen Asylgesuche hat im April um 689 auf 13'458 abgenommen. Das sind 2'526 erstinstanzliche Pendenzen weniger als im April 2002. In den vergangenen neun Monaten konnten 25 % der Gesuche innerhalb eines Monats entschieden werden. Für die Hälfte aller Gesuche betrug die durchschnittliche Dauer für die Behandlung und den Entscheid eines Gesuches 2 – 4 Monate.

    Abgänge: 1'444 Personen sind im April 2003 in ihre Heimat oder in einen Drittstaat zurückgekehrt beziehungsweise zurückgeführt worden oder sie sind unkontrolliert abgereist.

    Tiefer Bestand : Ende April 2003 wurden 65'781 Personen im Asylbereich gezählt (Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene). Das sind 462 Personen weniger als im April 2002. Die Anzahl Personen im Asylbereich entspricht 0,9 % des Bestandes der gesamten Wohnbevölkerung der Schweiz.

Weitere Auskünfte: Brigitte Hauser-Süess, Medien & Kommunikation, 031 325 93 50 Dominique Boillat, Medien & Kommunikation, 031 325 98 80



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