BAK Bundesamt für Kultur

Das Bundesamt für Kultur zeichnet 30 junge DesignerInnen aus

    Bern (ots) - Unikat oder Massenproduktion: Das Bundesamt für Kultur zeichnet 30 junge DesignerInnen aus 260 DesignerInnen hatten sich für den Eidgenössischen Designpreis beworben. 30 von ihnen prämierte die Eidgenössische Designkommission unter dem Vorsitz von Lorette Coen in der Schlussrunde des Wettbewerbs. Erstmals können die PreisträgerInnen zwischen Geld - 20'000 Franken - und einem Praktikum oder Atelieraufenthalt im In- und Ausland wählen.

    Der Eidgenössische Wettbewerb für Design - vormals für Gestaltung - fand dieses Jahr zum ersten Mal in seiner neuen Form statt. Die «alten» Designkategorien, Mode, Fotografie, Schmuck, Industrial Design usw., wurden für Eingabe und Jurierung aufgelöst. In Annäherung an die realen Arbeitsbedingungen der DesignerInnen werden die eingereichten Arbeiten neu nach ihren Produktionsbedingungen unterschieden. Ob als Unikat (Kleinserie) geplant oder für die Serienproduktion bestimmt, das sind heute die entscheidenden Differenzierungskriterien. Zwei Drittel der diesjährigen Einsendungen stammt aus dem Bereich Unikate, nur gerade ein Drittel ist zur industriellen Verwertung vorgesehen. Auch dieses Jahr wurden nur wenige Arbeiten aus dem Gebiet des Industrial Designs eingereicht, zwei davon erhielten einen Preis. Gerade hier will das neue Wettbewerbskonzept mit den gebotenen internationalen Praktika für die Zukunft ansetzen.

    Mit zehn Preisen ist der Bereich visuelle Kommunikation im Jahrgang 2002 des Designpreises am besten vertreten. Viele Arbeiten sind - wie schon letztes Jahr - von sehr persönlichen Recherchen geprägt. Die Lausanner Schule ECAL stellt hier die grösste Zahl der PreisträgerInnen. Auch die ModeschöpferInnen waren diese Jahr erneut äusserst produktiv.  Es wurden sieben Modearbeiten prämiert. Das gezeigte Spektrum reicht von experimentellen Arbeiten mit politischem Hintergrund über theatralische Inszenierungen mit hohem Anteil an Styling bis zu Kollektionen, die sich bereits auf dem Markt behaupten können. Fast alle GewinnerInnen sind ehemalige AbsolventInnen des Studienbereichs «Körper und Kleid» der Basler Hochschule. Die 2002 ausgezeichneten Arbeiten und Projekte werden ab 18. Oktober in der Ausstellung «Netzwerke des Designs - Eidgenössische Preise für Design 2002» im Zürcher Museum für Gestaltung gezeigt.

ots Originaltext: BAK
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