Bundesamt für Veterinärwesen

BVET: Buchstabenseuche IBR: Mindestens ein weiterer Betrieb betroffen

      (ots) - Wie in der Medienmitteilung des BVET von heute Freitag
morgen mitgeteilt, sind in Kühen des Bündner Betriebes, bei dem in
den letzten Wochen Anaplasmose ausgebrochen war, auch Antikörper
gegen die Buchstabenseuche IBR gefunden worden. Inzwischen wurden
Proben der Betriebe, die mit dem betroffenen Bestand bei Chur in
Kontakt waren, untersucht. Es liegen Laborergebnisse von 159
untersuchten Proben von 47 Betrieben vor. Dabei wurden bei einem
Tier Antikörper gegen das IBR Virus gefunden. Die Testresultate von
11 Proben waren nicht interpretierbar, diese müssen nachuntersucht
werden. Der Rest der Proben war negativ. Der Betrieb mit dem
positiven IBR-Tier wird mit einer Sperre 1. Grades belegt. Das
bedeutet, dass die Tiere dieses Betriebes keinen Kontakt mit Tieren
anderer Bestände haben dürfen. Es dürfen keine Tiere den Hof
verlassen und keine hineingelangen. Wenn sich die Laborergebnisse
bestätigen, muss das betroffene Tiere getötet werden. Die Betriebe,
aus denen die Tiere stammen, deren Testergebnisse nicht
interpretierbar war, werden vorsorglich gesperrt, bis die
Nachuntersuchungen abgeschlossen sind.

BUNDESAMT FÜR VETERINÄRWESEN Medien- und Informationsdienst Auskunft:Hans Wyss, Leiter Bereich Kommunikation, Tel.: 031/323 84 96



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