Staatskanzlei Luzern

Uni und PHZ vor der gemeinsamen Zukunft

Luzern (ots) - Regierungspräsident Marcel Schwerzmann und Bildungsdirektor Reto Wyss luden am Montag im Vorfeld zur Eröffnung der Universität und der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz PHZ zu einer Medienkonferenz ein. Dabei gaben beide Magistraten ihrer Freude über das gelungene Bauwerk und die Nutzung von Synergien Ausdruck. Erfreuliches konnte der Regierungspräsident zur Kostenseite vermelden, während der Bildungsdirektor seine klare Haltung zu den Platzverhältnissen der beiden Bildungsinstitutionen kommunizierte.

Regierungspräsident Schwerzmann bezeichnete das neue Gebäude (in Anspielung auf die seinerzeitige Standortfrage) als ein Lehrstück dafür, was entstehen könne, wenn Leute aus einer Krisenstimmung heraus rechtzeitig die Chancen erkennen und sie geschickt nutzen.

Kosten im Griff

Wie Finanzdirektor Schwerzmann betonte, wurde dem Kostenmanagement stets höchste Aufmerksamkeit geschenkt und jeder Franken zweimal gedreht ? ohne dass Qualitätseinbussen akzeptiert wurden. Zum aktuellen Zeitpunkt konnte er noch keine Schlussabrechnung präsentieren, jedoch den Stand per 1. August 2011 aufzeigen. Während in der bereinigten Kostenprognose von 162 Mio. Franken ausgegangen wurde, lassen sich nach aktuellen Berechnungen Minderaufwendungen zum Budget von voraussichtlich 8 Mio. Franken ausweisen. Obwohl es die definitiven Endabrechnungen noch abzuwarten gilt, kann aus heutigem Erkenntnisstand von einer erfreulichen Kostenunterschreitung ausgegangen werden.

Uni wird PH nicht verdrängen

Bildungsdirektor Reto Wyss ging im Besonderen auf das Thema Platzbedarf für die Pädagogische Hochschule PHZ ein. Er entgegnete der Befürchtung, wonach die PHZ aus Platzgründen und aufgrund des Wachstums der beiden Institutionen bereits in kurzer Zeit wieder ausziehen müsse. Wyss hielt ausdrücklich fest, dass das Gebäude für 2600 Universitätsstudierende gebaut wurde und zudem Platz für rund 600 Studierende der PHZ biete. Zum einen habe die Universität diese Zahl noch nicht erreicht, zum anderen könnten auch bei einem moderaten Wachstum noch weitere Studierende in diesem Gebäude Platz finden. Hingegen sei es möglich, dass bei zunehmenden Erfolgen in der Einwerbung von Drittmitteln Büros für Mitarbeitende zugemietet werden müssten, die mit Forschungsmitteln finanziert würden, erklärte Regierungsrat Reto Wyss vor den Medien.

Dank an die Institutionen

Die beiden Magistraten dankten besonders dem Luzerner Volk, welches sich mit wuchtigen Ja-Mehrheiten für dieses zukunftsweisende Projekt ausgesprochen hatte. Unter den Geldgebern hob der Finanzdirektor im Besondern die Albert Köchlin Stiftung hervor, welche sich an der Uni/PHZ mit 15 Mio. Franken beteiligte. Speziell erwähnte er auch die Art Mentor Stiftung und Ehrensenatorin und Ständerätin Helen Leumann, welche sich für Kunst am Bau sehr grosszügig zeigten. Den Dank richtete er auch an alle anderen, die einen Beitrag zum Gelingen dieses Hauses geleistet haben. "Das neue Gebäude der Universität und der Pädagogischen Hochschule ist ein Vorzeigebeispiel, wie es gelungen ist, betriebliche Synergien zu nutzen und interdisziplinäres Arbeiten zusammenzuführen", hielt der Finanzdirektor fest.

Anhänge

- Statement Finanzdirektor

- Statement Bildungs- und Kulturdirektor

- Link zu Fotos: www.lu.ch/fotos-uni-phz

- Link zum Tag der Offenen Tür: www.uni-phz.ch

Die Baubroschüre kann bestellt werden bei:

Rafaela Fux, Gesamtprojektleiterin UNI PHZ 
Dienststelle Immobilien 
E-Mail: rafaela.fux (at) lu.ch 

Anhänge:

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/9246_20110829_RR_FD.pdf

http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/9246_20110829_RR_BKD.pdf

Kontakt:

Regierungsrat Marcel Schwerzmann, Finanzdirektor
Tel.: +41/41/228'55'41
E-Mail: marcel.schwerzmann@lu.ch

Regierungsrat Reto Wyss, Bildungsdirektor
Tel.: +41/41/228'52'01
E-Mail: reto.wyss@lu.ch



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