Staatskanzlei Luzern

A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw: Grossprojekt schliesst mit Kostenunterschreitung

    Luzern (ots) - Die in den Jahren 1998 bis 2006 realisierten A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw schliessen mit einer beachtlichen Kostenunterschreitung. Die Gesamtkosten bleiben 31.8 Mio. Franken unter dem im Jahre 1998 bewilligten Kostendach von 666 Mio. Franken.

    Die Endkostenprognose geht aus dem Revisionsbericht hervor, den das Bundesamt für Strassen in Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle des Kantons Luzern erstellte. Eingerechnet sind dabei die Projektabschlussarbeiten, die noch in diesem Jahr durchgeführt werden. Die Kosten der Sanierung des ältesten Autobahnteilstücks der Schweiz werden zu 84% (Ausbau-) bzw. 85% (Unterhaltskosten) vom Bund getragen.

    Der erfreuliche Abschluss ist laut Regierungsrat Max Pfister, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Luzern, auf effiziente Arbeit sowie konsequentes Projekt- und sehr strenges Kostenmanagement zurückzuführen. Für die Realisierung der Erweiterungsbauten waren über 3000 Mannjahre Arbeit erforderlich.

    Die A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw umfassen nicht nur die Erneuerung des 4.5 Kilometer langen Autobahntrassees zwischen Kriens Arsenal und der Kantonsgrenze Luzern/Nidwalden. Gebaut wurden auch zwei 1580 bzw. 960 Meter lange vier- und sechsspurige Tunnel sowie mehrere Zubringerstrassen, die über den neuen Kreisel Schlund an die A 2 führen. Bestandteil des Projekts sind zudem neue Autobahnüberführungen, ein Doppelspur-Bahntunnel, Bahnüber- und -unterführungen, zwei grosse Hochwasserrückhaltebecken, Rad- und Gehwege sowie eine Ökobrücke bei Ennethorw, wo Bäche wieder offen über die Autobahn geführt und naturnahe Flächen gestaltet wurden. Während der ganzen Bauzeit musste die A 2 vierspurig befahrbar bleiben, was wegen der engen Platzverhältnisse umfangreiche und teure Verkehrsprovisorien erforderte. Eine zusätzliche Herausforderung für Planer und Bauleute stellten die setzungsempfindlichen Böden und die Grundwasserverhältnisse dar. Heute ist der Verkehrslärm für die Anwohnerinnen und Anwohner deutlich verm indert und längs der überdeckten Abschnitte gänzlich eliminiert. Die Trennung der Landschaft durch die Autobahn ist auf weiten Strecken aufgehoben. Entstanden sind neue Verbindungszonen zwischen Kriens und Horw, die für Sport- und Freizeitbetätigungen genützt werden können.

    Anhänge http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/5043_Oekobruecke.JPG http://www.lu.ch/download/sk/mm_photo/5043_Kreisel_1.jpg

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Regierungsrat Max Pfister
Tel. +41/41/228'50'41



Weitere Meldungen: Staatskanzlei Luzern

Das könnte Sie auch interessieren: