Staatskanzlei Luzern

Unwetter August 2005: Zwischenbilanz der Spendenbeiträge an Private und Gemeinden im Kanton Luzern

Luzern (ots) - Die verheerenden Unwetter im August 2005 haben zu sehr hohen Schäden geführt. Der grösste Teil dieser Schäden bei Privaten wurde durch die Versicherungen getragen. Bei den Schäden an Landwirtschaftsland, Wald, Strassen und Bächen haben Bund und Kanton grosse Teile übernommen. Zur Bearbeitung der Gesuche von Härtefällen hat der Regierungsrat im September 2005 unter der Leitung von Frau Regierungsrätin Yvonne Schärli-Gerig eine Kommission eingesetzt, die die Beiträge der Glückskette und privater Spenden (LUKB und andere) beraten hat. Bis im Juli 2006 konnte die Kommission 85 Gesuche von Privatpersonen und kleinen KMU erledigen und dabei gesamthaft rund 170'000 Franken an diese Härtefälle sprechen. Sie hat zudem in zwei grösseren Fällen rund 160'000 Franken zugesichert. Bei mehr als 50 Gesuchen sind die Restkosten für die Privaten noch nicht bekannt, weshalb dort noch keine Beiträge ausbezahlt werden konnten. In der Zwischenzeit hat der Kanton Luzern von der Glückskette eine Vorauszahlung von zwei Millionen Franken erhalten. Damit soll er entsprechend den entstandenen Restkosten den Gemeinden einen Vorschuss gewähren. Der Regierungsrat hat entschieden, dass sich die Beitragshöhe nach dem Ressourcenindex des Finanzausgleichs richtet. Gemeinden mit einem Ressourcenindex über 100 erhalten keinen Beitrag. Die Beiträge an die Gemeinden werden in den nächsten Tagen ausbezahlt. Damit wird die Rechnung der Gemeinden und indirekt auch die Belastung für deren Bewohner etwas reduziert. Folgende Gemeinden haben einen Beitrag erhalten: Marbach, Escholzmatt, Flühli-Sörenberg, Schüpfheim, Hasle, Entlebuch, Romoos, Wolhusen, Werthenstein, Malters, Schwarzenberg, Littau, Emmen, Menznau, Hergiswil, Ruswil, Luthern, Egolzwil, Aesch, Altwis und Vitznau. Die Beiträge liegen zwischen 6000 und 480'000 Franken. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Regierungsrätin Yvonne Schärli-Gerig Justiz- und Sicherheitsdepartement, 21. August 2006 von 11.00 bis 12.00 Uhr Tel. +41/41/228'59'21

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