Staatskanzlei Luzern

Sanierung des Felssturzgebietes dauert mindestens drei Monate - Strasse bleibt gesperrt

Luzern (ots) - Die Lage im Felssturzgebiet in Vitznau bleibt labil. Die Nachbruchgefahr ist gross. Nach Schätzungen des Krisenstabs wird die Sanierung des Felssturzgebiets rund 1,5 Millionen Franken kosten. Die Arbeiten werden bis mindestens zweite Hälfte Februar 2004 dauern. Die Verhältnisse im Felssturzgebiet in Vitznau sind nach wie vor gefährlich. Die "Baustelle" wird von den Felstechnikern und dem Geologen als extrem gefährlich bezeichnet. Sorge bereiten den Fachleuten die Grösse der instabilen Masse, aber auch zahlreiche Blöcke und Steine, die sich mehr oder weniger lose im Wald und in der Schussrinne befinden. Der Krisenstab hat heute Montagnachmittag in Zusammenarbeit mit den Spezialisten beschlossen, das Abbruchgebiet mit Teilsprengungen zu stabilisieren. Die Schussrinne muss mit Hilfe schwerer Maschinen vollständig geräumt werden. Die zerstörten Netze werden ersetzt oder instand gestellt und teilweise verstärkt. Ziel ist es, im Minimum diejenige Sicherheit wieder herzustellen, wie sie im Bereich des ganzen Kessels vor dem Abbruch gegeben war. In der Schussrinne soll die Stabilität erhöht werden. Falls keine unvorhergesehenen Verzögerungen eintreten und das Wetter mitspielt, können die Sanierungsarbeiten frühestens Mitte Februar 2004 abgeschlossen werden. Während der ganzen Sanierungszeit bleibt die Strasse zwischen Vitznau und Gersau für jeglichen Verkehr gesperrt. Dies gilt auch für Radfahrer und Fussgänger. Mit einer Freigabe kann frühestens Mitte Februar 2004 gerechnet werden. Eine ÖV-Verbindung zwischen Vitznau und Gersau mit Schiffen ist in Vorbereitung. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: René Graf Dienststelle Landwirtschaft und Wald Fachleiter Naturgefahren Tel. +41/41/228'72'74 Mobile: +41/79/768'32'07

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