Staatskanzlei Luzern

Nidwalden und Obwalden am Luzerner Sanitätsnotruf angeschlossen

    Luzern (ots) - Die Telefonnummer 144 muss auch in den Kantonen Nidwalden und Obwalden jede und jeder im Schlaf kennen! Bei Unfällen oder medizinischen Notfallsituationen gewährleistet diese Nummer schnelle und professionelle Hilfe. Möglich ist das, weil seit dem 1. Juli 2003 Nidwalden und Obwalden dem Sanitätsnotruf 144 am Kantonsspital Luzern angeschlossen sind.

    "Das ist ein guter Tag für Obwalden und Nidwalden", sagte Gesundheitsdirektorin Elisabeth Gander-Hofer (Obwalden) als sie mit ihren Kollegen Leo Odermatt (Nidwalden) und Markus Dürr (Luzern) den entscheidenden Knopf drückte. Mit diesem Knopfdruck auf der Einsatzzentrale des Sanitätsnotrufs 144 im Kantonsspital Luzern ist ein altes Anliegen realisiert worden: Die Professionalisierung des Nidwaldner und Obwaldner Rettungswesens. Zwar hatten beide Kantone bisher funktionierende Notfallkonzepte. Allerdings mit Defiziten, wie Gander und Odermatt offen erklärten. "Für die Akzeptanz und die Glaubwürdigkeit des ganzen Gesundheitswesens ist Professionalität im Rettungsdienst von zentraler Bedeutung", sagte Odermatt.

    Für Bevölkerung einfacher

    Für die Bevölkerung von Nidwalden und Obwalden wird das Verhalten bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall einfacher. Man muss nur die Telefonnummer 144 einstellen und landet automatisch bei der Einsatzzentrale. Hier beurteilt ein ausgebildeter Rettungssanitäter das Problem, empfiehlt allenfalls erste medizinische Sofortmassnahmen und nimmt die Triage vor: Hausarzt, Rettungsfahrzeug oder allenfalls Koordination mit Polizei, Feuerwehr. "Für diese anspruchsvolle Aufgabe ist es mit Telefon, Sucher und Funkanlage nicht getan", sagte Günther Becker, Leiter Einsatzzentrale Sanitätsnotruf 144. Nötig seien Fachkompetenz und technisch modernste Kommunikationswege und Fahrzeuge.

    Mehr Koordination im Gesundheitswesen

    Der Luzerner Gesundheitsdirektor Markus Dürr bezeichnete den Anschluss von Nidwalden und Obwalden als wichtigen und ermutigenden Schritt in der verstärkten kantonsübergreifenden Zusammenarbeit. Für die Bevölkerung sei nur entscheidend, dass sie gut und kostengünstig versorgt wird und nicht, dass die Leistung a priori vom Wohnortkanton angeboten wird. Das heisst Qualität, Preis und Kundenfreundlichkeit müssen stimmen. So gut und hoffnungsvoll die Zusammenarbeit mehrerer Kantone im Rettungswesen ist - Dürr versteht dies nur als Anfang einer weitreichenden Koordination im Gesundheitswesen der Region Zentralschweiz.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Günther Becker
Leiter Sanitätsnotruf 144, Kantonsspital Luzern
Tel. +41/41/205-11-11.



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