Bundesamt f. Umwelt, Wald und Landschaft

Forum Planet'ERE II in Frankreich

Eine internationale Struktur für die Umweltbildung

    Bern (ots) - Umweltbildung spielt eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Entwicklung: Diese Haltung werden mehr als tausend französischsprachige Akteure am Forum «Planet'ERE II» in Frankreich unterstreichen. Dabei soll in Sachen Umweltbildung Bilanz gezogen und der Versuch unternommen werden, diese auf internationaler Ebene zu strukturieren. Das Forum wird einen Appell an den Gipfel «Rio +10» richten, damit der Umweltbildung während den Verhandlungen in Johannesburg im nächsten Jahr Rechnung getragen wird. An dem Treffen, das vom 18. bis 23. November stattfindet, wird auch eine Delegation aus der Schweiz teilnehmen.

    Nach der ersten Tagung 1997 in Montreal werden wiederum etwa 50 Länder an diesem zweiten frankophonen Forum teilnehmen. Zentral ist dabei der Erfahrungsaustausch in der Umweltbildung; er dient der Erarbeitung einer gemeinsame Perspektive für die künftige Umweltbildung und ihre Rolle im gesellschaftlichen Wandel. Eines der Diskussionsthemen ist die Gründung einer frankophonen, nichtstaatlichen Organisation (NGO) mit Einflussmöglichkeiten bei internationalen Konferenzen. Mit Blick auf den Gipfel in Johannesburg im September 2002 soll während des Forums ein «institutionelles» Netzwerk aufgebaut werden, das als Kraft für politische Vorschläge und als Motor für die Entwicklung innovativer Projekte auftreten kann. Ausserdem soll gegen Ende der Woche in Paris eine Charta der frankophonen Umweltbildung ausgearbeitet werden.

    Die Schweizer Delegation besteht aus 20 Personen, die in den verschiedensten Bereichen der Umweltbildung tätig sind. Sie vertreten sowohl den Bund als auch die Kantone, nichtstaatliche Organisationen (NGO) und die Lehrerschaft. Die Delegation wird einen Bericht über den Stand der Umweltbildung in der Schweiz vorlegen, der von der Gruppe «Planet'ERE Suisse» erarbeitet worden ist und den Schweizer Beitrag zur Bilanz in der Frankophonie darstellt. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) finanziert ausserdem die Teilnahme von vier jungen Delegierten zwischen 18 und 30 Jahren an den Workshops und Rundtischgesprächen. Koordiniert wird die Delegation von der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB). Auftrag dieser Partnerorganisation des BUWAL ist die Förderung, Beratung und Koordination von Initiativen in diesem wichtigen Bildungsbereich, der ein fester Bestandteil der Schweizer Umweltpolitik ist.

ots Originaltext: BUWAL
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