Fürstentum Liechtenstein

ikr: Sammelleidenschaft in Liechtenstein auf der 67. Frankfurter Buchmesse

Vaduz (ots/ikr) - Liechtenstein ist zum 16. Mal infolge auf der Buchmesse in Frankfurt. Gestern fand am Liechtensteinstand im Beisein einer prominenten Gästeschar der traditionelle Empfang statt.

Seit Mittwoch und noch bis Sonntagabend gibt Liechtenstein im Kreise von gut 7000 Ausstellern aus über 100 Ländern mit rund 65 Werken Einblick ins literarische und verlegerische Schaffen Liechtensteins. Mit diesem Auftritt unterstützt die Kulturstiftung Liechtenstein seit Jahren ideell und finanziell das Schaffen der Verlage, der Autorinnen und Autoren sowie der Herausgeberinnen und Herausgeber im In- und Ausland zum Thema Liechtenstein. Darüber hinaus ist der Frankfurter Auftritt beste Werbung für das vielseitige Kulturland Liechtenstein.

Empfang am Liechtensteinstand

Am Freitagnachmittag luden der Botschafter des Fürstentums Liechtenstein in der Bundesrepublik Deutschland, Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, und die Kulturstiftung Liechtenstein zum traditionellen Aperitif am Liechtensteinstand ein. Elisabeth Sele, Projektleiterin, begrüsste die zahlreich erschienenen Gäste, u.a. den Liechtensteiner Honorarkonsul in Frankfurt, Christian Ratjen, Patrice Schneider von der Kulturstiftung Liechtenstein, die Vertreterin und den Vertreter von Traduki, Anna Ospelt, Jens Dittmar und Armin Öhri, eine Autorin und zwei Autoren aus Liechtenstein sowie zahlreiche Verleger und Verlegerinnen, Herausgeber und Herausgeberinnen, Medienschaffende sowie Freunde aus dem In- und Ausland.

Gemäss dem Motto des diesjährigen Auftritts «Sammelleidenschaft in Liechtenstein» informierte Elisabeth Sele die Zuhörerschar mit einem kurzen Streifzug durch das Sammeln kunstvoller oder alltäglicher Gegenstände in Liechtenstein, das am Liechtensteinstand beim goldenen Osterei von Fabergé beginnt und via die «Curta»-Rechenmaschine, die Brieföffner-Sammlung und Naturgegenstände bei «Die Lesende» von Karl Schmidt-Rottluff aus der Hilti Art Foundation endet. Sie betonte, dass mit dem Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse das kleine Land einen weiteren Schwerpunkt im Kulturjahr 2015 setzt.

Prinz Stefan von und zu Liechtenstein ging in seiner kurzen Ansprache auf das Sprachkursprojekt Liechtenstein Language ein. Das Projekt LieLa will die Sprachunterrichtsmethode «Neues Lernen» auch ausserhalb der Grenzen Liechtensteins bekannt machen. Es soll vor allem auch bei der Sprachförderung für Flüchtlinge angewendet werden. Zurzeit werden dafür die Lehrmittel hergestellt, die ab Dezember in Liechtenstein und Anfang 2016 in Deutschland und Österreich eingesetzt werden sollen.

Anschliessend unterhielten sich die Gäste beim Aperitif und genossen dazu Liechtensteiner Wein, Käse und Fleisch.

Während der ersten drei Tage war die Buchmesse nur für das Fachpublikum zugänglich. Über das Wochenende kann sich auch das allgemeine Publikum Einblicke in die Welt der Bücher und Medien verschaffen sowie bei rund 3000 Veranstaltungen erleben, wie sich die Welt der Bücher und der diesjährige Ehrengast Indonesien präsentieren.

Kontakt:

Elisabeth Sele, Projektleiterin
T +423 777 72 62



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