Bürgerliches Komitee gegen zweite Röhre

Im Kanton Tessin besteht seit vergangenem November ein bürgerliches Komitee gegen einen zweiten Gotthardstrassentunnel
Nun wurde nun ein gesamtschweizerisches Komitee gegründet

Im Kanton Tessin besteht seit vergangenem November ein bürgerliches Komitee gegen einen zweiten Gotthardstrassentunnel. Nun wurde nun ein gesamtschweizerisches Komitee gegründet. Mitglieder des Komitees Bürgerliche gegen zweite Röhre an der Pressekonferenz vom 08.06.15 in Bern. Weiterer Text über ots und... mehr

Bern (ots) - Heute hat sich das Komitee "Bürgerliche gegen zweite Röhre" anlässlich einer Pressekonferenz in Bern vorgestellt. Bekanntgegeben wurden das Co-Präsidium sowie die Argumente, die aus bürgerlicher Sicht gegen die Vorlage von Bundesrat und Parlament sprechen. Mitglieder des Co-Präsidiums sind die Ständeräte Konrad Graber (CVP, LU), Thomas Minder (parteilos, SH) und Markus Stadler (GLP, UR), die Nationalrätinnen Isabelle Chevalley (GLP, VD), Maja Ingold (EVP, ZH) sowie Barbara Schmid-Federer (CVP, ZH). Ebenfalls im Co-Präsidium sind zwei Tessiner FDP-Vertreter. Zum einen Moreno Colombo, Gemeindepräsident von Chiasso, zum anderen Claudio Bordogna, alt-Kantonsrat und Bankdirektor. Nun werden weitere Mitglieder in den Kantonen gesucht.

Während Konrad Graber von einer unglaubwürdigen Vorlage mit zwei Spuren, von denen nur eine befahren werden soll, sprach, erachtete Thomas Minder eine zweite Strassenröhre am Gotthard als Angriff auf den Volkswillen und sieht neue Gefahren aufgrund der EU-Lastwagen. Der Tessiner Vertreter Antoine Turner (FDP) betonte, dass die Verkehrssituation im südlichen Kantonsteil bereits heute unzumutbar sei und eine 2. Röhre die Lage nur noch verschlimmern würde. Isabelle Chevalley sprach von einem "finanzpolitischen Unsinn", derart viel Geld zu investieren, ohne davon einen Mehrwert zu erhalten. Eine Verladelösung und die NEAT würden den Zugang zum Kanton Tessin garantieren. Mit einer absenkbaren Mittelleitplanke und dem Verlad des Güterverkehrs auf die NEAT hätte man schneller und mehr Sicherheit als erst in zwanzig Jahren mit einer 2. Röhre, argumentierte Maja Ingold. Der Erfolg der NEAT würde durch eine zweite Röhre gefährdet.

Für weitere Informationen stehen die Referenten der Medienkonferenz zur Verfügung:


Konrad Graber: 0793417677
Thomas Minder: 0526722321
Maja Ingold: 0793392322
Isabelle Chevalley: 0796279230
Antoine Turner: 0792302267

Argumentarium und Unterlagen auf www.buergerliches-nein.ch



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