Fürstentum Liechtenstein

pafl: Fünf nominierte Liechtenstein-Projekte für Gesundheitsförderungspreis

    Vaduz (ots) - Vaduz, 28. Mai (pafl) - Fünf Projekte aus Liechtenstein wurden für den 4. IBK-Preis (Internationale Bodensee-Konferenz) für Gesundheitsförderung und Prävention durch die liechtensteinische Jury nominiert. Eine internationale Jury wird im Oktober darüber entscheiden, ob unter den Gewinnern auch liechtensteinische Projekte zu finden sein werden.

    Zum ersten Mal ist Liechtenstein als eigenständiger Partner bei der Ausschreibung des IBK-Gesundheitspreises dabei. In der Vergangenheit war Liechtenstein auf der nationalen Ebene jeweils der Schweiz angeschlossen. Diese neue Entwicklung macht es für Interessenten wesentlich spannender, am Wettbewerb teilzunehmen.

    Die Nominierten

    So hatte die liechtensteinische Jury alle Hände voll zu tun und die Wahl ist nicht leicht gefallen. Viele gute Projekte standen zur Auswahl und einige lagen eng beieinander. Doch die fünfköpfige, interdisziplinäre Fachjury hatte sich an die klaren Kriterien der IBK zu halten und somit fiel die Wahl auf die folgenden fünf nominierten Projekte:

    - "Zur schönen Aussicht", Theater am Kirchplatz und Amt für soziale Dienste; - "KIK, Kneipp im Kindergarten", Kneippverein Liechtenstein; - "In Bewegung trotz Arbeitsunfähigkeit", Pontes Brückendienstleistungen im Gesundheits-, Sozial- und Versicherungsbereich; - "Spezifisches Training für Staplerfahrer", Gesundheitszirkel ThyssenKrupp Presta; - "Menschen, die Quelle unserer Energie", Liechtensteinische Kraftwerke (LKW).

    Breites Spektrum

    Der Preis wird verliehen für die Realisierung innovativer, wirkungsvoller und multiziplierbarer Ideen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention. Insgesamt wurden aus Liechtenstein zehn Projekte eingereicht. Die kürzlich erfolgte Präsentation zeigte das breite Spektrum der Ideen auf. Unter den Eingaben fanden sich unter anderem beispielsweise auch Projektideen zum Thema Fitness 50+, ein Gymnastikkurs mit ausgewählten Elementen oder Kochkurse für Kinder. Es wurden jedoch auch Projekte wie "Integriertes Case Management" oder "Gesunde Mitarbeiter - Gesundes Unternehmen" eingereicht.

    Die IBK legt grossen Wert auf eine länderübergreifende, verstärkte Zusammenarbeit, um damit die regionale Zusammengehörigkeit zu fördern. Gute Ideen im Bereich der Gesundheitsförderung sowie die Erfahrungen mit den Projekten sollen über die Grenzen hinweg bekannt gemacht und im besten Fall auch kopiert werden.

    Der vierte Wettbewerb steht unter dem Motto "Gutes tun - und darüber reden". Teilnahmeberechtigt waren Einzelpersonen und Organisationen wie Schulen, Gemeinden, Vereine und Betriebe, deren Projekte im IBK-Gebiet angesiedelt sind. Dazu gehören Vorarlberg, Baden-Württemberg, Bayern, das Fürstentum Liechtenstein sowie die Kantone Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell-Innerrhoden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich.

    Gute Beispiele

    Die Verbesserung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung, eine breite Verankerung und Stärkung des Stellenwerts von Gesundheitsförderung und Prävention in der Gesellschaft sind vorrangige Zielsetzungen. Auf diesem Weg sind Best-Practice-Beispiele und letztlich der Nachweis des Nutzens von Gesundheitsförderung und Prävention wichtige Bausteine.

    Kasten

    4. IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention: Nominierte Projekte aus Liechtenstein

    "Zur schönen Aussicht" Träger/Verantwortliche: Theater am Kirchplatz und Amt für soziale Dienste; Setting/Zielgruppe: Integration von jungen Erwachsenen, 18 bis 35 Jahre, 18 Personen.

    "Kneipp im Kindergarten" Träger/Verantwortliche: Kneippverein Liechtenstein; Setting/Zielgruppe: Kindergarten.

    "In Bewegung trotz Arbeitsunfähigkeit" Träger/Verantwortliche: Pontes Brückendienstleistungen im Gesundheits-, Sozial- und Versicherungsbereich; Setting/Zielgruppe: Arbeitsunfähige, Personen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates, 6 bis 8 Personen.

    "Spezifisches Training für Staplerfahrer" Träger/Verantwortliche: Gesundheitszirkel ThyssenKrupp Presta; Setting/Zielgruppe: Staplerfahrer.

    "Menschen, die Quelle unserer Energie" Träger/Verantwortliche: Liechtensteinische Kraftwerke (LKW); Setting/Zielgruppe: Betriebliches Gesundheitsmanagement.

    Aktuelle Informationen sind unter www.bewussterleben.li abrufbar.

Kontakt:
Amt für Gesundheit
Carmen Eggenberger
T +423 236 73 32



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