Fürstentum Liechtenstein

Arbeitsgruppe zur Behandlung der Gewaltproblematik bestellt

    Vaduz (ots) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 1. Oktober 2002 eine Arbeitsgruppe zur Behandlung der Gewaltproblematik eingesetzt. Die Gewaltschutzkommission soll unter der Leitung des Vorsitzenden der Koordinationsgruppe Rechtsradikalismus der Landespolizei stehen. Als weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Vertreter oder Vertreterinnen des Amtes für Soziale Dienste, der Landespolizei, des Schulamts, der Staatsanwaltschaft und der Vereinigung Liechtensteinischer Jugendinstitutionen vorgesehen.

    Bei der Kommission zur Behandlung der Gewaltproblematik handelt es sich um eine Regierungskommission, die als staatliche Antwort auf ein wachsendes Gewaltphänomen verstanden werden kann. Durch die Schaffung dieses Gremiums soll ein kontinuierliches und systematisches Nachdenken und Bearbeiten der Gewaltproblematik in Liechtenstein gewährleistet werden. Die Kommission ist Ausdruck des politischen Willens, sich der Herausforderung des sozialen Gewaltphänomens zu stellen und soll gleichzeitig eine aktive Antwort auf diese Herausforderung darstellen. Die Arbeitsgruppe zur Behandlung der Gewaltproblematik wird dabei nicht operativ im Sinn einer Task Force tätig werden, sondern sie wird sich auf die Analyse von allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen und Tendenzen sowie auf die Initiierung und Koordinierung von notwendigen gesellschaftlichen und behördlichen Massnahmen konzentrieren.

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