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Via sicura: Mehr Sicherheit auf der Strasse - Ja zu einem realistischen Massnahmenkatalog

    Vernier (ots) - Der TCS begrüsst es, dass der vom Bundesamt für Strassen erarbeitete Massnahmenkatalog keine extremen Forderungen wie der Einbau von Blackboxes (Unfalldatenschreiber) und  totales Handyverbot enthält und weitgehend die Anträge der Experten befolgt hat. Bedauerlich ist, dass sich die Umsetzung der Massnahmen um einige Jahre über das ursprünglich fixierte Datum 2010 hinauszieht. Damit kann das gesteckte Ziel, die Zahl der Unfalltoten bis ins Jahr 2010 um die Hälfte zu senken, nicht wie geplant erreicht werden.

    Der TCS begrüsst es, dass das Bundesamt für Strassen (ASTRA) definitiv auf Massnahmen wie den Einbau von Unfalldatenschreibern (Blackboxes) in den Personenwagen und das totale Handyverbot verzichtet. Die zur Umsetzung vorgeschlagenen Massnahmen entsprechen weitgehend den Vorschlägen der in den Begleitgruppen vertretenen Experten.

    Der TCS brachte sein Know-how in den Arbeitsgruppen Verhalten, Fahrzeuge und Infrastruktur ein. Positiv ist für ihn, dass Via sicura (neue Bezeichnung für VESIPO) unter anderem auch grossen Wert auf die Verbesserung der Aus- und Weiterbildung der Verkehrsteilnehmenden legt.

    Der TCS richtet sein Augenmerk insbesondere auf die potenziellen Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkte und arbeitet bereits aktiv an der Verwirklichung dieses Ziels.

    Was die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen betrifft, befürwortet der TCS eine pragmatische Vorgehensweise.

ots Originaltext: TCS
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