Fraport AG

Bender: Fraport-Zuversicht für Flughafenausbau - Präzise zeitliche Vorgaben schaffen Planungs- und Investitionssicherheit

    Rankfurt/Main (ots) - Die Fraport AG geht mit "grosser Zuversicht, klaren zeitlichen Vorgaben und dem grösstmöglichen Bemühen um eine optimalen Bewältigung der eigenen Aufgaben" in die Zukunft des Flughafenausbaus. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Dr. Wilhelm Bender, am Mittwoch in einer Stellungsnahme zur zeitlichen Projektion der weiteren Planungsverfahren durch das Hessische Wirtschafts- und Verkehrsministerium vom Vortag. Die präzisen zeitlichen Vorgaben verschafften nunmehr Klarheit und damit auch eine erhöhte Planungs- und Investitionssicherheit für das Unternehmen. Bis dahin müsse das zu erwartende Wachstum mit den bestehenden Kapazitäten bewältigt werden.

    Bender erklärte, die Fraport AG selbst habe in den vergangenen Monaten vor allem in der Finanzkommunikation auf die im ursprünglichen Zeitplan eingetretenen Verzögerungen hingewiesen. Auch habe man Aussagen zum Zeitplan immer mit dem Hinweis verbunden, es handele sich um ehrgeizige Zielmarken.

    Die im "Langstreckenflug Ausbau" verschobene Zeitschiene verpflichte nun alle Beteiligten zu besonderen Anstrengungen für eine ebenso rasche wie gründliche Fortsetzung des grössten Investitionsvorhabens Hessens für die kommenden Jahre.

    Bedeutsamer als die Verschiebung im Zeitfenster ist nach Ansicht Benders die breite politische Rückendeckung für das Projekt Flughafenerweiterung. Land und Bund seien unisono davon überzeugt, dass die Zukunft des Luftverkehrsstandortes Deutschland entscheidend vom Ausbau des zentralen Luftverkehrsdrehkreuzes in Frankfurt abhänge. Dieses politische Bekenntnis sei von "besonderem Wert".

    Die Fraport AG wird auch mit dem neuen Zeitplan das "Tempo aus dem Projekt Flughafenerweiterung nicht herausnehmen". Der stellvertretene Vorstandsvorsitzende Prof. Manfred Schölch, für den Ausbau verantwortlicher Vorstand, erklärte dazu: "Der Druck im Kessel wird uns über das ganze Vorhaben hinweg begleiten. Gründlichkeit und Schnelligkeit sind keine Gegensätze. Wir arbeiten mit Höchstdruck an der Realisierung des Ausbaus". Schliesslich gehe es um ein gigantisches Beschäftigungsprogramm für die Rhein-Main-Region, deren wirtschaftliche Prosperität sich wesentlich auf den Flughafen gründe. Mit 3,4 Milliarden Euro sei der Ausbau eines der grössten privatwirtschaftlichen Investitionsprogramme der kommenden Jahre in Deutschland.

    Fraport-Chef Bender erklärte weiter, die Kapazitätserweiterung des Frankfurter Flughafens sei das vermutlich aufwändigste Planungs- und Genehmigungsverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. "Es liegt in der Logik von derart umfangreichen Verfahren, dass sie eine Eigendynamik entwickeln und neue Fragen aufwerfen können, weil das vorgelegte Material die zu untersuchenden Fragen in bisher nicht gekannter Tiefe auslotet", hob Bender hervor. Deshalb sei der Nachforderungskatalog der Genehmigungsbehörde zu den am 9. September 2003 eingereichten Planfeststellungsunterlagen mit mehr als 100 Seiten umfangreich ausgefallen.

    Das zeigten auch die Untersuchungen zur flugbetrieblichen Sicherheit und zur Bewertung des externen Risikos von Flugzeugabstürzen sowie die Überlegungen der Landesregierung zur Fortschreibung des Landesentwicklungsplans. "Obwohl diese Fortschreibung formal nicht Bestandteil des Planfeststellungsver- fahrens ist, werden die ergänzenden Erkenntnisse in den Abwägungsprozess der Genehmigungsbehörde einfliessen. Auch das begrüssen wir, weil es dazu beiträgt, den Planfeststellungsbeschluss auf die breitest mögliche Entscheidungsgrundlage zu stellen. Die Gewährleistung eines Höchstmasses an Rechtssicherheit ist für uns besonders wichtig. Auch das haben wir immer wieder betont", sagte Bender.

    Abschliessend meinte Bender, die Fraport AG präsentiere sich vor ihrer Hauptversammlung am 2. Juni in guter Verfassung. Das Verkehrswachstum am Frankfurter Flughafen sei hervorragend und dokumentiere die Bedeutung des zentralen deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes, die internationale Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Mega-Hubs habe zugenommen. Dieser Aufwärtstrend werde sich trotz mancher Widrigkeiten wie der Verzögerung im Zeitplan noch weiter beschleunigen. Entscheidend sei das Vertrauen der Bürger und der Aktionäre in die Kompetenz des Unternehmens beim Ausbau, der unverzichtbar für den Luftverkehrsstandort Deutschland sei.

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