Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

EVD: Empfang des Papstes bei der Ankunft in der Schweiz; der Bundesrat hat beschlossen, die diplomatischen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl anzupassen

      Bern (ots) - Bundespräsident Joseph Deiss, Bundesrat Samuel Schmid
und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sowie der Bundesratssprecher
Achille Casanova haben Papst Johannes Paul II am Mittag bei seiner
Ankunft am Flughafen Payerne empfangen. Der Bundespräsident hiess
den Papst zu seinem ersten Besuch in der Schweiz seit zwanzig Jahren
willkommen. In seiner Ansprache unterstrich Herr Deiss, dass dieser
Besuch eine Ehre darstelle, und wies insbesondere darauf hin, dass
die Friedensförderung ein gemeinsames Anliegen der Aussenpolitik der
Schweiz und des Heiligen Stuhls sei. Er gab bekannt, dass der
Bundesrat diesen Besuch zum Anlass genommen habe, die diplomatischen
Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl anzupassen und den heutigen
Botschafter der Schweiz beim Heiligen Stuhl, Hansrudolf Hoffmann,
zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter zu ernennen.
Der Vertreter, den der Bundesrat seit 1991 beim Heiligen Stuhl
akkreditiert, war jeweils "Botschafter in Sondermission" und damit
rangniedriger als die rund 170 übrigen Botschafter, die beim
Heiligen Stuhl akkreditiert sind.

    Am protokollarischen Empfang waren des Weiteren Michel Pittet, Staatsratspräsident des Kantons Freiburg, Charles-Louis Rochat, Mitglied des Staatsrates des Kantons Waadt, und Michel Roulin, Gemeindepräsident von Payerne, anwesend.

    Der Bundespräsident wird heute Abend an der Eröffnung des Katholischen Jugendtreffens in Bern teilnehmen. Zusammen mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und Bundeskanzlerin Annemarie Huber- Hotz wird er dann am Sonntag an der Messe teilnehmen, die der Papst auf der Allmendwiese in Bern zelebriert. Am Sonntag Abend wird Bundespräsident Deiss den Papst in Payerne verabschieden, von wo dieser nach Rom zurückfliegt.

Auskünfte: Christophe Hans, Pressesprecher, EVD, 079 705 14 57

Christian Meuwly, EDA, 079 301 70 35



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