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DEZA: Krise in Haiti: Die DEZA entsendet Evaluationsmission

    Bern (ots) - Bern, 4. März 2004

    Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) klärt ein mögliches humanitäres Engagement der Schweiz in Haiti ab. Am 4. März sind zwei Experten der Humanitären Hilfe der DEZA nach Santo Domingo abgeflogen, von wo sie nach Haiti weiterreisen werden. Ihre Mission hat zum Ziel, die humanitären Bedürfnisse vor Ort abzuklären.

    Nach den schweren Unruhen der letzten Woche, dem Abgang des Präsidenten Aristide und der Ankunft erster Truppenkontingente aus den USA, Kanada und Frankreich hat sich die Lage in Haiti kurzfristig stabilisiert. Die beiden Schweizer Experten werden am Freitagmorgen in Port-au-Prince erwartet. Sie sind beauftragt, in Haiti eine Situationsanalyse vornehmen. Dies wird in Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Schweizer Hilfswerken und den UN- Organisationen sowie dem IKRK geschehen. Abzuklären gilt es sowohl die konkreten humanitären Bedürfnisse der Bevölkerung als auch die Sicherheitslage im Land. Eine detaillierte Planung und effiziente Umsetzung der möglichen Nothilfe ist ohne Präsenz vor Ort nicht zu leisten.

    Die DEZA verfügt in Haiti über kein Kooperationsbüro, unterstützt aber Projekte der privaten Schweizer Hilfswerke Helvetas, HEKS, Caritas, Terre des Hommes, Fastenopfer, Enfants du Monde und weiteren kleinen Organisationen. Die Schweizer NGO's sind zusammengeschlossen in der Platforme Haiti de Suisse und engagieren sich in der Trinkwasserversorgung sowie im Gesundheits- und Ausbildungssektor.

Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Medien und Kommunikation

Zusätzliche Informationen erhältlich bei: Thomas Jenatsch, Mediensprecher DEZA, 031 325 91 26,  079 300 48 63



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