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Bundesrat Pascal Couchepin an der Halbzeitbilanz-Konferenz zur Umsetzung der Bologna-Reform

      (ots) - Bundesrat Pascal Couchepin leitet die Schweizer Delegation
an die Bologna-Nachfolgekonferenz in Bergen (Norwegen) vom 19. / 20.
Mai 2005 . An der Konferenz ziehen die europäischen Bildungsminister
eine Halbzeitbilanz und thematisieren die wichtige Frage der
Qualitätssicherung. Die bisher von 45 Ländern, worunter die Schweiz,
unterzeichnete Bologna-Deklaration von 1999 ist die politische
Grundlage der europäischen Staaten für eine gemeinsame Reform der
nationalen Studiensysteme an den Hochschulen bis ins Jahr 2010.

    Mit der Unterzeichnung der Bologna-Deklaration vom Jahre 1999 beteiligt sich die Schweiz zusammen mit mittlerweile 44 weiteren Ländern am Aufbau eines europäischen Hochschulraums. Ziele der Deklaration sind die Schaffung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse durch die Einführung von zweistufigen Studienabschlüssen nach dem Modell Bachelor / Master an den Hochschulen der beteiligten Länder, die Einführung eines Punktesystems zur Vergleichbarkeit von Studienleistungen, die Beseitigung von Mobilitätshemmnissen sowie die Förderung der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung.

    Die Bologna-Nachfolgekonferenz vom 19./20. Mai 2005 in Bergen ist nach Prag 2001 und Berlin 2003 die dritte ihrer Art. Die Bildungsministerinnen und -minister wollen eine Halbzeitbilanz ziehen in Bezug auf die Schaffung des europäischen Hochschulraums im Jahr 2010 sowie die thematischen Schwerpunkte setzen für die kommenden zwei Jahre. Weiteres wichtiges Thema sind zudem organisatorische und inhaltliche Fragen der Qualitätssicherung, wozu Leitlinien verabschiedet werden sollen.

    Bundesrat Pascal Couchepin leitet die Schweizer Delegation, welcher auch Charles Kleiber, Staatssekretär für Bildung und Forschung, Regine Aeppli, Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, Eric Fumeaux, Direktor des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie, Jean- Marc Rapp, Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten sowie Lea Brunner vom Verband der Schweizer Studierendenschaften VSS angehören.

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Auskunft: Silvia Studinger, Wissenschaftliche Beraterin Universitäre Hochschulen, Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF, Tel. 031 323 26 80



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