Actualités de Berlin

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  • 10.05.2013 – 17:27

    Berliner Zeitung

    Zum Merkel-Besuch in Afghanistan:

    Berlin (ots) - Die Worte Rückschlag und Gefallene kaschieren denn auch nur, dass es noch immer an einer tragfähigen Lösung mangelt, Afghanistan auf absehbare Zeit zu verlassen. Man werde ein Auge darauf haben, dass der politische Prozess vorangeht, sagte Merkel. Dieser Prozess vollziehe sich sehr mühselig, "und zum Teil langsamer, als wir uns das wünschen." Die Ausdrucksweise ist ein hilfloser Versuch, einen gewöhnlichen Politikmodus zu simulieren. Kontakt: Berliner ...

  • 09.05.2013 – 16:18

    Berliner Zeitung

    Zur europäischen Außen- und Sicherheitspolitik:

    Berlin (ots) - Die Sparmaßnahmen im Verteidigungssektor, die diese Krise erzwingt, haben weitreichende Konsequenzen für ganz Europa. Aus Kostengründen muss sich die Grande Nation von jedem zehnten Soldaten trennen. Noch schwerer wiegt die Entscheidung, für schnelle Einsätze künftig nur noch 15 000 statt 30 000 Soldaten bereit zu halten. Dies soll Mittel freisetzen, um in den nächsten Jahren wenigstens ...

  • 08.05.2013 – 15:26

    Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba)

    Einladung zur Pressekonferenz: 75 Jahre aba / Es gibt noch viel zu tun

    Berlin (ots) - Höhere Betriebsrenten für mehr Arbeitnehmer! Die Betriebsrente ist längst im dritten Jahrtausend angekommen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind es aber noch nicht. Unzureichend sind die aktuellen Rahmenbedingungen im Zeichen niedriger Realzinsen. Was braucht die bAV, um ihre zusätzliche Rolle im System der deutschen Altersversorgung voll ...

  • 07.05.2013 – 16:38

    Berliner Zeitung

    Zum Hochstand des Dax:

    Berlin (ots) - Dennoch überraschen die jüngsten Kursgewinnen inmitten von schlechten Konjunkturmeldungen aus Europa. Ist da schon wieder die übliche Irrationalität im Spiel? Nein. Denn der Dax ist durch die starken internationalen Verflechtung der deutschen Wirtschaft zuerst eine Wette auf die Weltkonjunktur unter der festen Annahme, dass der Euro überlebt, die Wettbewerbsvorteile nur langsam schwinden. Und da der Rest der Welt ordentlich wächst, weil er die Krise ...

  • 06.05.2013 – 16:41

    Berliner Zeitung

    Zum Auftakt des NSU-Prozesses:

    Berlin (ots) - Das Gericht muss, verkürzt gesagt, den Gehalt der Anklageschrift prüfen. Es kann nicht die Versäumnisse des Rechtsstaates reparieren. Wer höhere Erwartungen schürt, löst Frustration bei den Schwächsten aus - den Angehörigen der Toten. Immerhin: Der Prozess hat begonnen. Er hat im Beisein türkischer Journalisten und ohne Störungen Rechtsradikaler begonnen. Das allein ist eine gute Nachricht. Kontakt: Berliner Zeitung Redaktion Telefon: +49 (0)30 23 ...

  • 05.05.2013 – 16:44

    Berliner Zeitung

    Kommentar zum israelischen Luftschlag in Syrien

    Berlin (ots) - Angesichts des Zerfalls des syrischen Staates sorgt sich Israel um seine Zukunft. Schon jetzt befinden sich Teile Syriens in den Händen radikal-islamischer Bandenchefs, für die der Judenstaat kein Existenzrecht hat. Daher will Israel auch sie nun warnen. Man darf jedoch bezweifeln, dass die Attacke den gewünschten Effekt hat. Es ist also gut möglich, dass Israel bald wieder zuschlägt. Kontakt: Berliner ...

  • 03.05.2013 – 18:56

    BERLINER MORGENPOST

    Bayrische Selbstbedienung - Leitartikel von Jochim Stoltenberg

    Berlin (ots) - Wahlkampfzeiten sind Monate, in denen es die Politiker noch ein bisschen weniger ernst mit der Wahrheit nehmen als ohnehin. Da wird die Goldwaage für das Wägen der Worte noch tiefer in die Ecke gestellt, da werden vor allem auch Emotionen geschürt. Doch es bedarf auch immer einer besonderen Peinlichkeit, um Aufregung anzuheizen und die Kreise der Empörungswellen möglichst weit zu ziehen. Im anlaufenden ...

  • 03.05.2013 – 16:34

    Berliner Zeitung

    Zur britischen Partei UKIP:

    Berlin (ots) - Die Schuldenkrise auf der Insel und die Wachstumskrise auf dem Kontinent haben zu einer Vertrauenskrise bei den Wählern geführt. Sie kehren den etablierten Parteien den Rücken und wenden sich aus Protest oder Neugier in Scharen alternativen Gruppierungen zu. Es ist eine Entwicklung, die man nicht nur in England, sondern auch in Italien und Deutschland studieren kann. Politiker sind deshalb gut beraten, die Verunsicherung der Bürger ernst zu nehmen. Wenn ...