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Die Zivilgesellschaft führt die notwendige Zusammenarbeit zwischen den Nationen an

Haikou, China (ots/PRNewswire)

Zu einer Zeit, in der die Zukunft der Erde durch die anhaltende Pandemie und die wirtschaftlichen Auswirkungen, zunehmende politische Feindseligkeit und eine Antiglobalisierungs-Stimmung düster aussieht, hat ein Online-Dialog zwischen den zivilgesellschaftlichen Organisationen in China und Europa am 30. und 31. Juli mehr Hoffnung auf die dringend benötigte globale Zusammenarbeit gebracht.

22 Diskussionsteilnehmer aus den zivilgesellschaftlichen Organisationen in China und den europäischen Ländern nahmen an der Zoom-Sitzung teil und tauschten sich über ihre Initiativen zur Reaktion während des Lockdowns aus und diskutierten die Herausforderungen, denen sie sich nach der Pandemie zu stellen haben. Es wurde die Notwendigkeit einer globalen Zusammenarbeit zwischen den zivilgesellschaftlichen Organisationen betont, um die Fortschritte bei der Verwirklichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) zu beschleunigen.

Zu den zentralen Punkten der Diskussion gehörten:

  • Obwohl in den meisten Ländern die Reaktion auf die Pandemie von der Regierung dominiert wird, sollte die Rolle der Zivilgesellschaften nicht unterschätzt werden, insbesondere als ergänzende Kraft bei der Katastrophenhilfe. Während des Lockdowns fungierten die Zivilgesellschaften als Brücke und Vermittler zwischen Regierung und Öffentlichkeit und als Wächter zum Schutz des zivilen Raums vor aggressiven staatlichen Eingriffen.
  • Die zivilgesellschaftlichen Organisationen beider Seiten sahen sich während der Pandemie und in der Zeit danach mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert, darunter verlangsamter Projektfortschritt, eingeschränkte Möglichkeiten bei der Mittelbeschaffung und die Anpassung an neue Betriebspraktiken, wie z. B. dass viele Aktivitäten online verlagert werden müssen. Nicht-Regierungsorganisationen und Geldgeber müssen sich konsolidieren und zusammenarbeiten, um die kommende Unsicherheit zu bewältigen.
  • Ein weiterer Virus, der sich im Zuge von COVID-19 ausgebreitet hat, ist engstirniger Nationalismus. Dieser ist aus dem wachsendem Anti-Globalismus, Skeptizismus und Protektionismus entsprungen und wird durch geopolitischen Wettbewerb und Sündenbock-Hetze während der Pandemie noch verschlimmert. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen sollten im Kampf gegen diese Welle, die die Welt in eine Abwärtsspirale treiben könnte, eine Vorreiterrolle übernehmen.
  • Trotz der Auseinandersetzungen zwischen Europa und China wird auf allen Ebenen anerkannt, dass eine Zusammenarbeit notwendig ist, um globale Nachhaltigkeitsprobleme wie den Klimawandel anzugehen. Die SDG der UN sind ein wichtiger Stabilisator für die chinesisch-europäischen Beziehungen.
  • Die Welt steht an einem Wendepunkt, was die Verwirklichung der SDG bis 2030 betrifft. Konjunkturprogramme, die Präsidentschaftswahlen in den USA, die Klimakonferenz COP26 und die COP15 zur biologischen Vielfalt im nächsten Jahr könnten den Prozess in den kommenden Jahren beeinflussen. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen sowohl in China als auch in Europa sollten zusammenarbeiten und sich am Festlegen der Tagesordnung beteiligen.

Der Dialog wurde vom ChinaBlue Sustainability Institute und der China Association for NGO Cooperation organisiert. Weitere Informationen erhalten Sie über die Website http://lxi.me/fh8ta.

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Pressekontakt:

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