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SBTi-Validierung bestätigt: Unternehmen der Schwarz Gruppe sind beim Klimaschutz auf dem richtigen Weg

SBTi-Validierung bestätigt: Unternehmen der Schwarz Gruppe sind beim Klimaschutz auf dem richtigen Weg
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Neckarsulm (ots)

  • Klimaschutz als Wettbewerbsvorteil: Nachhaltiges Wirtschaften sichert langfristig die Zukunftsfähigkeit der Geschäftsmodelle
  • Net-Zero-Ziel: Alle verursachten Treibhausgase entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden bis spätestens 2050 auf Netto-Null reduziert
  • Scope 3 als Herausforderung: Gemeinsame Transformation mit Lieferanten als entscheidender Hebel im Klimaschutz

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben einen weiteren, entscheidenden Meilenstein in ihrer gemeinsam erarbeiteten Klimastrategie erreicht: Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat das Net-Zero-Ziel bis 2050 und damit auch die langfristigen Klimaziele der Handelsgruppe validiert. Damit ist die Ausrichtung der gemeinsam verabschiedeten Klimastrategie der Unternehmen der Schwarz Gruppe nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen offiziell bestätigt. Nach ihrem Beitritt zur SBTi in 2020 haben sich die Unternehmen der Schwarz Gruppe bereits 2024 gemeinsam dazu verpflichtet, alle entlang der gesamten Wertschöpfungskette verursachten Treibhausgase bis spätestens 2050 auf Netto-Null zu reduzieren. Die unabhängige Validierung durch die SBTi beweist nun, dass die Unternehmen der Schwarz Gruppe auf dem richtigen Weg sind und mit ihrem Engagement einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit reiht sich die Handelsgruppe in einen Kreis von weltweit über 10.000 Unternehmen mit SBTi-validierten Klimazielen ein - eine Rekordmarke, die die freiwillige Initiative des CDP, des UN Global Compact, des World Resources Institute und des WWF heute bekannt gab.

Klimaschutz als Basis für Wirtschaftlichkeit

"In Zeiten politischer Volatilität und kontroverser Diskurse um die Relevanz der grünen Transformation darf Klimaschutz nicht zum Spielball werden. Gerade jetzt wird engagiertes Handeln zum zentralen Gradmesser für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz", so Florian Schütze, Geschäftsleiter Corporate Responsibility der Schwarz Corporate Affairs. "Für uns ist nachhaltiges Wirtschaften die strategische Antwort auf die Energie- und Ressourcenfragen unserer Zeit und entscheidend für die langfristige Absicherung unserer Geschäftsmodelle. Der Erfolg unserer Klimastrategie basiert dabei auf starken, vertrauensvollen Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette - denn Klimaschutz ist keine Einzeldisziplin." Deshalb nutzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihre Größe konsequent als Multiplikator: Über 1.000 Partner in der Lieferkette wurden bereits dazu aufgerufen, sich bis Ende 2026 eigene Klimaziele nach den SBTi-Standards zu setzen.

Als führendes Ökosystem - von der Produktion über den Handel bis hin zu Recycling und Digitalisierung - folgen die Unternehmen der Schwarz Gruppe auf ihrem Weg zu Net-Zero gemeinsam einer ganzheitlichen und spartenübergreifenden Klimastrategie mit ambitionierten, langfristigen Zielen gemäß der SBTi: Bis 2050 werden die betriebsbedingten Emissionen in Scope 1 und 2 um 90 Prozent gesenkt (Basisjahr 2019). In Scope 3 werden die land- und forstwirtschaftlichen Emissionen (FLAG) um 72 Prozent und die Emissionen im Bereich Energie und industrielle Prozesse (E&I) sowie die Emissionen aus verkauften Kraftstoffen um 90 Prozent bis 2050 reduziert (Basisjahr 2022). Die kurzfristigen Klimaziele bis 2030 bzw. 2034 wurden bereits im Frühjahr 2025 von der SBTi überprüft und validiert, die Validierung der langfristigen Ziele erfolgte dann im Herbst letzten Jahres.

Fokus auf Scope 3: die komplexe Herausforderung der Lieferkette

Als Handelsgruppe verzeichnen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ca. 98 Prozent ihrer CO2-Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3). Trotz der herausfordernden Komplexität aufgrund begrenzter Einflussnahme, vielschichtiger Lieferketten und unzureichender Datenverfügbarkeit identifizieren die Unternehmen der Schwarz Gruppe hier einen entscheidenden Hebel für den Klimaschutz. Sie setzen daher auf strategische und vertrauensvolle Partnerschaften, gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien und eine valide Datenbasis, um die Emissionsreduktion in der Lieferkette sowie die Transformation von Ernährung und Landwirtschaft konsequent voranzutreiben. Dabei beweisen die Handelssparten Lidl und Kaufland sowie die Schwarz Produktion mit einer nachhaltigen und innovativen Produkt- und Sortimentsgestaltung, dass klimabewusste Ernährung eine echte Alternative ist.

Wie nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis funktionieren kann, veranschaulichen die Handelssparten der Schwarz Gruppe aktuell auf der Grünen Woche in Berlin (16. bis 25. Januar 2026). Auf der internationalen Leitmesse für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau zeigen Kaufland und Lidl in Deutschland unter anderem, wie sie klimabewusste Ernährung zugänglich, bezahlbar und lecker machen - vom konsequenten Ausbau des regionalen Angebots bis zur Preisparität bei pflanzlichen Alternativen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie unter www.gruppe.schwarz oder im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmen der Schwarz Gruppe unter www.nhb.schwarz.

Pressekontakt:

Schwarz Corporate Affairs GmbH & Co. KG
Telefon 07132 30-788600
presse@mail.schwarz