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Internationalen Organisationen rufen europäische Länder auf, Strategien zur Aufrechterhalt der Gehirngesundheit auszuarbeiten

Warschau (ots)

Der europäischer Gehirnrat rief europäische Länder auf, komplexe Strategien „Brain Plan“ von wissenschaftlichen Forschungen, Vorbeugung, Früherkennung und wirksamer Behandlung der Gehirnkrankheiten auszuarbeiten. Der Aufruf zur Handlung (call to action) fand während des Treffens in Brüssel statt, dessen Ziel war, den polnischen Brain Plan, der als Vorbild für andere Länder dienen soll, darzustellen.

Unter den Gehirnkrankheiten, darin Entwicklungsstörungen, neurodegenerativen Krankheiten und psychischen Störungen leidet jeder dritte Europäer (165 Mio. Personen). Die Krankheiten kosten 800 Md. EUR jährlich (mehr als Gesamtkosten der Herzkrankheiten, Tumoren und des Diabetes mellitus).

Die Gehirnprobleme seien bis jetzt kein Bestandteil von Programmen der öffentlichen Gesundheit gewesen, so ein Vertreter von WHO Roberto Bertollini.

Um den Belastungen gewachsen zu sein, bräuchten wir eine komplexe Strategie, die nicht nur medizinische, sondern auch soziale, ökonomische Fragen und Steigerung des sozialen Bewusstseins umfasse, unterstrich Izabela Czarnecka-Walicka die Geschäftsführerin der Stiftung Neuropozytywni. An der Bearbeitung von „Brain Plans“ sollten alle teilnehmen: Patienten und ihre Angehörigen, Ärzte, Wissenschaftler und die Personen, die für Organisierung des Gesundheitswesens verantwortlich seien, sagte Czarnecka-Walicka.

Die Experten, die sich am Treffen beteiligten, waren sich einig: Der Ausarbeitung von Strategien in Form von „Brain Plans“ muss Priorität der Gesundheitspolitik von einzelnen europäischen Ländern eingeräumt werden. Das muss die Grundlage der Strategie von der Europäischen Union für Wachstum und Wirtschaftsentwicklung für nächste 10 Jahre – Europa 2010 sein. Die Gehirngesundheit habe eine grundlegende Bedeutung für unseren Gesundheitszustand und das beeinflusse Arbeitnehmerleistungen, die Konkurrenzfähigkeit Europas bedinge, sagte Prof. Jerzy Buzek, der Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments.

Das Treffen wurde von Stiftung NeuroPozytywni, European Brain Council, dem Polnischen Gehirnrat und der Polnischen Akademie der Wissenschaften PAN organisiert.

Vollständiger Inhalt von “Call to action” auf: www.braincouncil.eu

Rückfragehinweis:
   Stiftung NeuroPozytywni
   Iza Czarnecka-Walicka
   Tel. +48 22 12 158 93, e-mail:  i.czarnecka@neuropozytywni.pl

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/18299/aom

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