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RedHill beschleunigt Opaganib-Programm zum Schutz vor radioaktiver Strahlung - positive Daten veröffentlicht

Tel Aviv, Israel, und Raleigh, North Carolina (ots/PRNewswire)

Kürzlich im International Journal of Molecular Sciences veröffentlichte aussagekräftige präklinische Daten aus acht von der US-Regierung finanzierten In-vivo-Studien mit Opaganib belegen das Potenzial von Opaganib als Therapeutikum für Strahlenschäden durch Kernwaffen für medizinische Gegenmaßnahmen (MCM) im Bereich der inneren Sicherheit sowie für die Strahlentherapie bei Tumoren

Als oral einzunehmende, niedermolekulare Pille, die mit einer Haltbarkeit von mehr als fünf Jahren sehr stabil ist, lässt sich Opaganib leicht verabreichen und verteilen, was im Falle einer Zulassung eine potenzielle zentrale Bevorratung durch Regierungen für den möglichen Einsatz bei nuklearen Massenunfällen ermöglicht

Im Gegensatz zu den derzeit zugelassenen Optionen wie Jodtabletten ist die mutmaßliche Schutzwirkung von Opaganib bei Strahlenschäden vermutlich nicht auf bestimmte radioaktive Stoffe oder einzelne Körperteile beschränkt. Vielmehr wird angenommen, dass der Wirkmechanismus von Opaganib die Toxizität ionisierender Strahlung und entzündliche Schäden an normalem Gewebe unterdrückt und die Widerstandsfähigkeit hämatopoetischer Stammzellen gegenüber Strahlenschäden fördert, was zu einer erhöhten Überlebensrate und einer geringeren Sterblichkeit führen könnte

Beobachtungen aus mehreren GI-fokussierten In-vivo-Modellen deuten darauf hin, dass Opaganib normales Gewebe vor Schäden durch ionisierende Strahlenbelastung oder Krebsbestrahlung schützen, die Antitumoraktivität und das Ansprechen auf Chemostrahlung verbessern sowie die Verträglichkeit und die Überlebensrate erhöhen kann

Unabhängige externe In-vivo-Studien über die strahlenschützende Wirkung von Opaganib im Knochenmark zeigen ebenfalls eine verbesserte Überlebensrate, sowohl bei tödlicher als auch bei halbtödlicher Ganzkörperbestrahlung

RedHill und sein Partner Apogee Biotechnology Corporation haben kürzlich eine weitere Studie ins Leben gerufen, um die schützende Wirkung von Opaganib gegen strahleninduzierte hämatologische und renale Toxizität zu untersuchen

Auf der Grundlage der FDA-Leitlinien, die speziell für Opaganib gelten, und vorbehaltlich eines kürzlich anberaumten Folgetreffens mit der FDA geht RedHill von der Entwicklung von Opaganib als Nuklearmedizinische Gegenmaßnahme für die innere Sicherheit nach der Tierversuchsregel, nach der pivotale Wirksamkeitsstudien an Tiermodellen durchgeführt werden können, wenn klinische Versuche am Menschen nicht ethisch vertretbar oder durchführbar sind, aus . Es wurden Gespräche mit der US-Regierung und anderen Regierungen über die weitere Unterstützung, Finanzierung und den Entwicklungspfad bis zur Zulassung aufgenommen

Auftraggeber von genehmigten Produktanträgen für medizinische Gegenmaßnahmen haben Anspruch auf eine Zusage für die vorrangige Prüfung medizinischer Gegenmaßnahmen (Priority Review Voucher)

Die Entwicklung von Opaganib wird für COVID-19, andere antivirale Indikationen für die Pandemievorsorge und die Onkologie fortgesetzt, was Opaganib als ein wichtiges Produkt in der Pipeline für mehrere Indikationen positioniert

Red Hill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) („Red Hill" oder das „Unternehmen"), ein auf Biopharmazeutika spezialisiertes Unternehmen, hat heute die Beschleunigung des Entwicklungsprogramms von Opaganib zum Schutz vor Strahlenschäden und Krebsbestrahlung bekannt gegeben. Eine kürzlich im International Journal of Molecular Sciences erschienene Veröffentlichung mit dem Titel „Opaganib Protects against Radiation Toxicity: Implications for Homeland Security and Antitumor Radiotherapy" (Opaganib schützt vor Strahlungstoxizität: Implikationen für die innere Sicherheit und die Antitumor-Strahlentherapie), beschreibt die kombinierten Ergebnisse von acht von der US-Regierung finanzierten In-vivo-Studien von RedHill und der Apogee Biotechnology Corporation („Apogee") sowie von zusätzlichen Experimenten, die die potenziellen Fähigkeiten von Opaganib[1] zum Schutz vor radioaktiver Strahlung[2] belegen.

Die Veröffentlichung hebt Beobachtungen aus zahlreichen Studien hervor, die sowohl zum Schutz vor Strahlentoxizität als auch zur Strahlentherapie bei Krebs durchgeführt wurden. In den betreffenden Studienmodellen wurde Opaganib mit dem Schutz von normalem Gewebe, einschließlich des Magen-Darm-Trakts, vor Strahlenschäden durch ionisierende Strahlenbelastung oder Krebsbestrahlung sowie mit einer Verbesserung der Antitumoraktivität, des Ansprechens auf Chemotherapie und der Verbesserung der Verträglichkeit sowie der Überlebensrate in Verbindung gebracht. Weitere unabhängige Studien belegen die strahlenschützende Wirkung von Opaganib im Knochenmark, wobei Opaganib das Überleben bei Mäusen verbesserte, die sowohl mit tödlicher als auch mit halbtödlicher Ganzkörperstrahlung bestrahlt wurden[3].

„Vorbehaltlich der weiteren Abstimmung mit der FDA beabsichtigen wir, Opaganib nach der Tierversuchsrichtlinie zuzulassen, basierend auf früheren FDA-Leitlinien, die sich speziell auf Opaganib für die beabsichtigte Indikation beziehen. Die Entwicklung medizinischer Gegenmaßnahmen kann nach dem Tierschutzgesetz erfolgen, wonach Studien zur Wirksamkeit an Tiermodellen durchgeführt werden können, wenn klinische Versuche am Menschen ethisch nicht vertretbar oder nicht durchführbar sind. Darüber hinaus beabsichtigen wir, einen beschleunigten Entwicklungszeitrahmen und die Berechtigung auf einen Priority Review Voucher (Zusage für zukünftiges beschleunigtes Zulassungsverfahren) für medizinische Gegenmaßnahmen zu beantragen. Angesichts des wachsenden Bewusstseins für die Notwendigkeit medizinischer Gegenmaßnahmen gegen materielle Bedrohungen und der positiven Beobachtungen in den besagten In-vivo-Studien zur fokussierten gastrointestinalen Strahlentoxizität und zur Krebs-Strahlentherapie sowie der externen Daten, die auf die potenziell strahlenschützende Wirkung von Opaganib im Knochenmark hinweisen, haben wir unsere Entwicklungspläne beschleunigt, um Opaganib als Schutzmittel gegen radioaktive Strahlentoxizität weiter zu testen. Vor kurzem haben wir gemeinsam mit unserem Partner Apogee eine neue Studie zur Bewertung der schützenden Wirkung von Opaganib auf strahleninduzierte hämatologische und renale Toxizität begonnen. Ein weiteres Treffen mit der FDA ist geplant, um weitere Leitlinien für den Weg zur Zulassung medizinischer Gegenmaßnahmen im Bereich der inneren Sicherheit zu erhalten. Es wurden Gespräche mit mehreren Regierungsbehörden in den USA und auf internationaler Ebene bezüglich der Finanzierung und anderer staatlicher Unterstützung aufgenommen", erklärte Gilead Raday, Chief Operating Officer und Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei RedHill. „Wichtig ist, dass Opaganib sein Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil bei mehr als 470 Personen in Studien für andere Indikationen sowie für den erweiterten Zugang nachgewiesen hat. Als oral einzunehmende, niedermolekulare Pille mit einer Haltbarkeit von mehr als fünf Jahren ist Opaganib einfach zu verabreichen und zu verteilen, was eine potenzielle zentrale Bevorratung von Gegenmaßnahmen durch Regierungen ermöglicht."

Die Abschwächung der Strahlungstoxizität ist ein Bereich, der den Regierungen am Herzen liegt. Eine der wichtigsten Prioritäten der US-Regierung bei ihren Forschungsaktivitäten ist die Suche nach Arzneimitteln, die lange haltbar, leicht zu verteilen und zu verabreichen sind und in den staatlichen strategischen Vorrat aufgenommen werden könnten. Solche Arzneimittel, die bei nuklearen Massenunfällen mit improvisierten nuklearen oder radiologischen Sprengkörpern eingesetzt werden sollen, müssen eine breite Schutzwirkung haben, 24 Stunden oder später nach der Strahlenexposition verabreicht werden können, sicher sein und sich leicht an eine große Anzahl von Menschen verteilen lassen, die eine Behandlung gegen die akuten Auswirkungen einer hohen Strahlendosis am ganzen Körper benötigen.

Nach dem Kenntnisstand des Unternehmens gibt es derzeit nur vier von der FDA zugelassene Therapien für medizinische Gegenmaßnahmen. Drei dieser Optionen beschränken sich auf Wirkungen, die durch eine geringe Anzahl spezifischer radioaktiver Stoffe oder auf bestimmte Körperteile verursacht werden. Kaliumjodid (Jodtabletten) soll durch die Freisetzung von radioaktivem Jod vor Schilddrüsenschäden schützen. Es verhindert, dass die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt, scheint aber den übrigen Körper nicht vor der Strahlung zu schützen und ist nur begrenzt wirksam, wenn es nicht unmittelbar nach der Exposition verabreicht wird. Die beiden anderen, Prussian Blue und DTPA (Diethylentriaminpentaacetat), bieten Schutz, indem sie die Halbwertszeit bestimmter Stoffe im Körper begrenzen: radioaktives Cäsium und Thallium im Fall von Prussian Blue und radioaktives Plutonium, Americium und Curium im Fall von DTPA. Die vierte Option, Filgrastim, ist für das akute Strahlensyndrom infolge einer hohen Strahlendosis vorgesehen. Filgrastim scheint den Körper nicht vor der Strahlung selbst zu schützen und wirkt, indem es die Bildung neuer weißer Blutkörperchen anregt, um den Körper vor Infektionen zu schützen, was der Körper bei strahlenbedingter Zerstörung des Knochenmarks nicht mehr tun kann – solange es noch lebensfähige Stammzellen gibt, die stimuliert werden können.

Wir sind der Auffassung, dass der Schutz von Opaganib nicht auf bestimmte radioaktive Stoffe oder einzelne Körperteile beschränkt ist. Ein Großteil der durch Strahlenbelastung verursachten Schäden wird durch Entzündungen verursacht, die auf die Auswirkungen der ionisierenden Strahlung selbst zurückzuführen sind – das so genannte akute Strahlensyndrom. Opaganib, ein Sphingosinkinase-2 (SK2)-Inhibitor, übt seine schützende Wirkung vermutlich über einen entzündungshemmenden Wirkmechanismus aus, der die Erhöhung von Ceramid und die Verringerung von Sphingosin-1-Phosphat (S1P) in menschlichen Zellen umfasst. Daher werden entzündliche Schäden an normalem Gewebe unterdrückt und somit die Toxizität einer unbeabsichtigten ionisierenden Strahlenbelastung verringert. Aus der Literatur geht auch hervor, dass die Hemmung der Sphingosinkinase 2 die Lebensfähigkeit und Robustheit von hämatopoetischen Stammzellen selbst bei Strahlenschäden fördert und damit die Überlebensrate erhöht.

Studien zum Schutz vor Strahlungstoxizität mit Opaganib, finanziert von der US-Regierung – Zusammenfassung der Ergebnisse:

Wirkung von Opaganib auf die Letalität bei Ganzkörperbestrahlung (TBI – total body irradiation) an C57BL/6-Mäusen

Die mit dem Vehikel behandelten Mäuse wiesen ausgeprägte Symptome auf, die auf eine schwere Schädigung des Magen-Darm-Trakts hinwiesen, und alle Tiere mussten innerhalb von 14 Tagen nach der Bestrahlung eingeschläfert werden. Im Gegensatz dazu wurde ein Schutz in der mit Opaganib behandelten Gruppe beobachtet, in der 71 % der Mäuse auf unbegrenzte Zeit überlebten.

Akkumulation und Pharmakodynamik von Opaganib im Dünndarm der Maus

Bei den mit dem Vehikel behandelten Mäusen wurde die TNFα-Expression im Dünndarm bereits eine Stunde nach der Ganzkörperbestrahlung (TBI) hochreguliert und blieb mindestens 26 Stunden lang stark erhöht. Im Gegensatz dazu wurde beobachtet, dass eine Vorbehandlung mit Opaganib nicht nur die Induktion von TNFα durch TBI blockiert, sondern auch die TNFα-Konzentrationen im Gewebe unter den Ausgangswert senkt, was auf eine verlängerte Biodistribution von Opaganib in den Dünndarm in ausreichenden Mengen hinweist, um SK2 zu hemmen und die strahleninduzierte Entzündung zu unterdrücken.

Auswirkungen von Opaganib auf GI-Schäden nach der TBI

Nach der Bestrahlung wurde bei den mit dem Vehikel behandelten Tieren im Vergleich zu den nicht bestrahlten Kontrolltieren eine Abnahme der Zottenhöhe (die Zotten sind ein entscheidender Bestandteil der Fähigkeit des Darms, Nährstoffe aufzunehmen, und ein Indikator für die Gesundheit des Darms) beobachtet. Im Gegensatz dazu blieb die Zottenhöhe bei den mit Opaganib behandelten Mäusen unverändert. Darüber hinaus gab es zwar in allen Gruppen nach 10 Tagen Anzeichen für eine Zelldepletion, aber 4 Tage nach der Bestrahlung waren bei den mit Opaganib behandelten Mäusen deutlich mehr Zellen vorhanden als bei den Vehikelkontrollen (p<0,001), wobei sich dieser Unterschied zwischen den Behandlungen bis zum Tag 10 fast auflöste.

Wirkung von Opaganib auf die Letalität bei teilweise abgeschirmter Bestrahlung an C57BL/6-Mäusen

In mehreren Szenarien mit teilweiser Abschirmung des Knochenmarks, verschiedenen Bestrahlungsstärken und unterschiedlichen Dosierungsschemata wurde beobachtet, dass Opaganib die Sterblichkeit reduziert. Am deutlichsten war die Verbesserung, wenn Opaganib sowohl vor als auch nach der Bestrahlung verabreicht wurde. Bei den Mäusen mit der höchsten Strahlendosis von 16 Gray (Gy) sank die Sterblichkeit von 82 % auf 4 % (p<0,001).

Von der US-Regierung finanzierte Studien zur Krebs-Strahlentherapie mit Opaganib – Zusammenfassung der Ergebnisse:

In-vitro-Wirkungen von Opaganib auf die Radiosensitivität von Zellen

Opaganib schien vor dem IR-induzierten Zelltod zu schützen, wobei Beobachtungen zeigten, dass die Strahlungsmenge, die erforderlich ist, um 50 % bzw. 90 % der Darmepithelzellen abzutöten, von 5,56 bzw. 12,16 Gy auf 6,46 bzw. 13,2 Gy anstieg. Außerdem wurde beobachtet, dass Opaganib die Abtötung von transformierten Bauchspeicheldrüsenkrebszellen durch Bestrahlung erhöht, insbesondere bei der hohen Dosis von 15 Gy (p<0,05).

In-vivo-Wirkungen der Kombination von Opaganib mit Strahlung auf das Tumorwachstum (mehrere Krebsarten):

Bauchspeicheldrüsenkrebs-Modell: Die Behandlung mit entweder der TBI allein oder Opaganib allein reduzierte das Tumorwachstum erheblich (p<0,05 bzw. p<0,001). Die Behandlung mit Opaganib in Kombination mit der TBI führte zu einer deutlichen Verringerung des Tumorwachstums im Vergleich zur Kontrollgruppe oder zur Gruppe mit der TBI allein (p<0,01 bei jedem Vergleich), unterschied sich aber aufgrund der starken Antitumoraktivität des Medikaments in diesem Modell nicht wesentlich von der Behandlung mit Opaganib allein. Wichtig ist, dass die Behandlung mit Opaganib die Tumore nicht vor einer Strahlenbehandlung schützt.

Melanom und E0771-Brustkrebsmodell: Opaganib plus TBI zeigte die gleiche oder bessere Antitumoraktivität als die TBI allein. Auch hier wurde Opaganib nicht mit einem verminderten Ansprechen des Tumors auf eine fraktionierte Strahlenbehandlung in Verbindung gebracht, und ein erhöhter Gewichtsverlust durch die Strahlenbehandlung wurde nicht beobachtet.

Kopf- und Halskrebsmodell: Die Behandlung mit Opaganib allein führte zu einer leichten Verringerung des Tumorwachstums, während eine TBI + Cisplatin das Tumorwachstum im Vergleich zur Kontrollgruppe (Vehikel) erheblich reduzierte (p<0,001). Die Behandlung mit Opaganib in Kombination mit einer TBI + Cisplatin war mit dem größten Rückgang des Tumorwachstums verbunden, und diese Behandlungsgruppe hatte signifikant bessere Beobachtungen als TBI + Cisplatin an Tag 21 und danach (p<0,02). Auch hier war Opaganib nicht mit einem verminderten Ansprechen auf den Tumor oder einem erhöhten Gewichtsverlust verbunden.

Informationen zu Opaganib (ABC294640)

Opaganib, ein neuer chemischer Wirkstoff, ist ein oral verabreichter, patentrechtlich geschützter selektiver Inhibitor der Sphingosinkinase-2 (SK2) mit mutmaßlich entzündungshemmender, krebsbekämpfender, radioprotektiver und antiviraler Wirkung.

Es wird angenommen, dass Opaganib durch die gleichzeitige Hemmung von drei Sphingolipid-metabolisierenden Enzymen in menschlichen Zellen (SK2, DES1 und GCS) über die Hemmung mehrerer Signalwege, die Induktion von Autophagie und Apoptose sowie die Unterbrechung der Virenreplikation wirkt.

In der Onkologie und Radiologie wurde beobachtet, dass Opaganib den Ceramidspiegel erhöht und das Sphingosin-1-Phosphat (S1P) in den Zellen reduziert, Bedingungen, die die Antitumor-Wirksamkeit der Strahlung erhöhen und gleichzeitig entzündliche Schäden am normalen Gewebe unterdrücken. Daraus ergibt sich das Potenzial, die Toxizität einer unbeabsichtigten ionisierenden Strahlenbelastung zu unterdrücken und das Ansprechen der Patienten auf eine Chemotherapie zu verbessern. Opaganib hat von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA den so genannten Orphan-Drug-Status für die Behandlung des Cholangiokarzinoms erhalten und wird in einer Phase-IIa-Studie bei fortgeschrittenem Cholangiokarzinom untersucht. Die Rekrutierung, Behandlung und Analyse von Patienten in einer Prostatakrebsstudie ist noch nicht abgeschlossen. Für Opaganib liegt ein Phase-I-Studienprotokoll zur Chemoradiotherapie vor, das zur Einreichung als Investigational New Drug (IND) bereit ist.

Opaganib hat eine breit angelegte, auf den Wirt ausgerichtete antivirale Aktivität gegen SARS-CoV-2, mehrere Varianten und mehrere andere Viren wie Influenza A gezeigt. Aufgrund der Tatsache, dass Opaganib auf den Wirt ausgerichtet ist, und basierend auf den bisher gesammelten Daten, wird damit gerechnet, dass es seine Wirkung gegen neu auftretende virale Varianten beibehält. In vordefinierten Analysen von klinischen Daten der Phase II/III bei stationär behandelten COVID-19-Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Verlauf zeigte Opaganib eine verbesserte Beseitigung der viralen RNA, eine schnellere Genesung und eine signifikante Verringerung der Sterblichkeit bei wichtigen Patientengruppen im Vergleich zum Placebo als Ergänzung zur Standardbehandlung. Die Daten der weltweiten Phase-II/III-Studie mit Opaganib wurden zur Begutachtung eingereicht und vor kurzem in medRxiv veröffentlicht.

Opaganib hat auch positive präklinische Ergebnisse bei Nierenfibrose gezeigt und hat das Potenzial, auf mehrere onkologische, strahlenschützende, virale, entzündliche und gastrointestinale Indikationen abzuzielen.

Informationen zu RedHill Biopharma

RedHill Biopharma Ltd. (Nasdaq: RDHL) ist ein Spezial-Biopharmaunternehmen, das sich vor allem auf gastrointestinale Erkrankungen und Infektionskrankheiten spezialisiert hat. RedHill vermarktet die Magen-Darm-Medikamente Movantik® für opioid-induzierte Verstopfung bei Erwachsenen[4], Talicia® zur Behandlung von Helicobacter pylori (H. pylori)-Infektionen bei Erwachsenen[5] und Aemcolo® zur Behandlung von Reisedurchfall bei Erwachsenen[6]. Zu den wichtigsten klinischen Entwicklungsprogrammen von RedHill im Spätstadium gehören: (i) RHB-204, mit einer laufenden Phase-III-Studie zur Behandlung von Infektionen mit pulmonalen nichttuberkulösen Mykobakterien (NTM); (ii) Opaganib (ABC294640), ein „first-in-class", oral verabreichter, breit wirkender, wirtsspezifischer, selektiver SK2-Inhibitor, der auf mehrere Indikationen abzielt und zur Zeit in einem laufenden Phase-II/III-Programm zur Behandlung von hospitalisierten Covid-19-Patienten sowie in Phase-II-Studien für die Behandlung von Prostatakrebs und Gallengangkarzinom getestet wird; (iii) RHB-107 (Upamostat), ein oral verabreichter, breit wirkender, wirtsspezifischer Serin-Protease-Inhibitor, der sich zur Zeit in einer US-amerikanischen Phase-II/III-Studie zur Behandlung nicht-hospitalisierter symptomatischer Covid-19-Patienten befindet, und darüber hinaus auf mehrere andere Krebs- und entzündliche gastrointestinale Erkrankungen abzielt; (iv) RHB-104 mit positiven Ergebnissen aus einer ersten Phase-III-Studie zur Behandlung von Morbus Crohn und (v) RHB-102 mit positiven Ergebnissen aus einer Phase-III-Studie zur Behandlung von akuter Gastroenteritis und Gastritis und mit positiven Ergebnissen aus einer Phase-II-Studie zur Behandlung von IBS-D. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie auf www.redhillbio.com und twitter.com/RedHillBio.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Solchen Aussagen können die Begriffe „beabsichtigen", „können", „werden", „planen", „erwarten", „davon ausgehen", „prognostizieren", „vorhersagen", „schätzen", „anstreben", „glauben", „Hoffnung", „Potenzial" oder ähnliche Wörter vorangestellt sein. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und unterliegen verschiedenen bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten, von denen viele außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen und nicht vorhergesagt oder beziffert werden können, so dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten Ergebnissen abweichen können. Zu diesen Risiken und Ungewissheiten gehört das Risiko, dass Opaganib nicht nachweislich Ceramid erhöht und Sphingosin-1-Phosphat (S1P) in Zellen reduziert, wodurch die Antitumor-Wirksamkeit von Strahlung erhöht und gleichzeitig entzündliche Schäden an normalem Gewebe unterdrückt werden, was zu dem Potenzial führt, die Toxizität unbeabsichtigter ionisierender Strahlung (IR) zu unterdrücken und das Ansprechen von Patienten auf Chemostrahlung in einer onkologischen und radiologischen Umgebung zu verbessern; das Risiko, dass die FDA mit den vorgeschlagenen Entwicklungsplänen des Unternehmens für Opaganib für irgendwelche Indikationen nicht einverstanden ist; das Risiko, dass die FDA den von dem Unternehmen vorgeschlagenen Entwicklungsplänen für Opaganib für eine beliebige Indikation nicht zustimmt, das Risiko, dass Beobachtungen aus präklinischen Studien nicht auf Ergebnisse in klinischen Studien hinweisen oder diese vorhersagen, das Risiko, dass Opaganib sich nicht als breit wirkender, auf den Wirt ausgerichteter Therapiekandidat für die Pandemievorsorge erweist, das Risiko, dass eine zulassungsrelevante Phase-III-Studie für Opaganib nicht eingeleitet wird oder dass eine solche Studie erfolgreich ist, und dass, selbst wenn sie erfolgreich ist, eine solche Studie und ihre Ergebnisse möglicherweise nicht für Zulassungsanträge ausreichen, einschließlich Anträgen auf Notfallverwendung oder Vermarktung, und dass zusätzliche COVID-19-Studien für Opaganib von den Zulassungsbehörden verlangt werden, um solche potenziellen Anwendungen und die Verwendung oder Vermarktung von Opaganib für COVID-19-Patienten zu unterstützen; dass Opaganib gegen neu auftretende Virusvarianten nicht wirksam sein wird, sowie Risiken und Ungewissheiten in Verbindung mit (i) der Einleitung, dem Zeitplan, dem Fortschritt und den Ergebnissen der Forschung, der Herstellung, den präklinischen Studien, den klinischen Versuchen und anderen Bemühungen des Unternehmens zur Entwicklung therapeutischer Kandidaten sowie dem Zeitplan für die Markteinführung seiner kommerziellen Produkte und der Produkte, die es möglicherweise in Zukunft erwirbt oder entwickelt; (ii) der Fähigkeit des Unternehmens, seine therapeutischen Kandidaten in klinische Studien zu bringen oder seine präklinischen Studien oder klinischen Versuche erfolgreich abzuschließen; (iii) dem Umfang, der Anzahl und der Art zusätzlicher Studien, die das Unternehmen möglicherweise durchführen muss, und dem Erhalt von behördlichen Genehmigungen für seine therapeutischen Kandidaten sowie dem Zeitpunkt anderer behördlicher Einreichungen, Genehmigungen und Rückmeldungen; (iv) der Herstellung, der klinischen Entwicklung, der Vermarktung und der Marktakzeptanz der therapeutischen Kandidaten des Unternehmens und Talicia®; (v) der Fähigkeit des Unternehmens, Movantik®, Talicia® und Aemcolo® erfolgreich zu vermarkten und zu fördern; (vi) der Fähigkeit des Unternehmens, Unternehmenskooperationen aufzubauen und aufrechtzuerhalten; (vii) der Fähigkeit des Unternehmens, in den USA zugelassene Produkte zu erwerben, die kommerziell erfolgreich sind, und seine eigenen Marketing- und Vermarktungskapazitäten aufzubauen und aufrechtzuerhalten; (viii) der Interpretation der Eigenschaften und Merkmale der therapeutischen Kandidaten des Unternehmens und der Ergebnisse, die mit seinen therapeutischen Kandidaten in der Forschung, in präklinischen Studien oder in klinischen Versuchen erzielt werden; (ix) der Umsetzung des Geschäftsmodells, der strategischen Pläne für das Unternehmen und der therapeutischen Kandidaten; (x) dem Umfang des Schutzes, den das Unternehmen für die Rechte am geistigen Eigentum an seinen therapeutischen Kandidaten und kommerziellen Produkten erlangen und aufrechterhalten kann, und mit seiner Fähigkeit, sein Geschäft zu betreiben, ohne die Rechte am geistigen Eigentum anderer zu verletzen; (xi) der Nichterfüllung der Verpflichtungen gegenüber dem Unternehmen durch Parteien, von denen das Unternehmen Lizenzen für sein geistiges Eigentum erwirbt; (xii) Schätzungen der Ausgaben des Unternehmens, der künftigen Einnahmen, des Kapitalbedarfs und des Bedarfs an zusätzlichen Finanzmitteln; (xiii) den Auswirkungen von Patienten, die unerwünschte Ereignisse bei der Anwendung von Prüfpräparaten im Rahmen des Expanded-Access-Programms des Unternehmens erleiden sowie (xiv) dem Wettbewerb durch andere Unternehmen und Technologien innerhalb der Branche des Unternehmens. Detailliertere Informationen über das Unternehmen und die Risikofaktoren, die sich auf die Umsetzung von zukunftsgerichteten Aussagen auswirken können, finden sich in den Einreichungen des Unternehmens bei der Securities and Exchange Commission (SEC), einschließlich des Jahresberichts des Unternehmens auf Formular 20-F, der am 17. März 2022 bei der SEC eingereicht wurde, und des Berichts des Unternehmens auf Formular 6-K, der am 10. November 2022 bei der SEC eingereicht wurde. Alle in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, schriftliche oder mündliche zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

adi@redhillbio.com

Kontakt:

Adi Frish
Vorstand für Unternehmens- und Geschäftsentwicklung
RedHill Biopharma
+972-54-6543-112
adi@redhillbio.comKategorie: F&E
[1] Opaganib ist ein neues Prüfpräparat, das nicht im Handel erhältlich ist.
[2] Maines LW, Schrecengost RS, Zhuang Y, Keller SN, Smith RA, Green CL, Smith CD. Opaganib schützt vor Strahlungstoxizität: Implikationen für die innere Sicherheit und die Antitumor-Strahlentherapie. International Journal of Molecular Sciences. 2022; 23(21):13191. https://doi.org/10.3390/ijms232113191.
[3] Li C. et al., Loss of Sphingosine Kinase 2 Promotes the Expansion of Hematopoietic Stem Cells by Improving Their Metabolic Fitness. (Der Verlust von Sphingosinkinase 2 fördert die Expansion hämatopoetischer Stammzellen durch Verbesserung ihrer metabolischen Fitness.) Blood. Oktober 2022;140(15):1686-1701.
[4] Movantik® (Naloxegol) ist indiziert bei opioidinduzierter Verstopfung (OIC). Vollständige Verschreibungsinformationen siehe: www.movantik.com
[5] Talicia® (Omeprazol-Magnesium, Amoxicillin und Rifabutin) ist für die Behandlung von -Infektionen bei Erwachsenen indiziert. Vollständige Verschreibungsinformationen finden Sie unter: www.Talicia.com.
[6] Aemcolo® (Rifamycin) ist indiziert für die Behandlung von Reisedurchfall, der durch nicht-invasive Stämme von bei Erwachsenen verursacht wird. Die vollständigen Verschreibungsinformationen finden Sie unter: www.aemcolo.com
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