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COMMUNIST PARTY OF GREECE  - CENTRAL COMMITTEE

Konferenz in der Hauptstadt des Ratspräsidenten der Europäischen Union: "Europa muss Faschismus verurteilen"

Athen (ots/PRNewswire)

Am 9. Mai 2014, dem Tag des Sieges, lud die Panhellenische Union nationaler Widerstandskämpfer - Demokratische Armee Griechenlands (PEAEA-DSE) zu einem runden Tisch zum Thema "9. Mai 1945-9. Mai 2014: Die Bedrohung durch den Neofaschismus in Europa" ein, der in den Räumen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Griechenlands stattfand.

Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Griechenlands Dimitris Koutsoumpas und der Vorsitzende der Union der griechischen Veteranen Christos Tzintzilonis nahmen gemeinsam mit Abgeordneten des griechischen Parlaments und der lettischen Saeima, führenden Persönlichkeiten aus der Ukraine, Schriftstellern, Experten und Journalisten an der Veranstaltung teil.

Leider konnte der ukrainische Parlamentsabgeordnete und Mitglied der Kommunistischen Partei Aleksander Prisyazhnyuk nicht an der Konferenz teilnehmen. Die neue ukrainische Führung hatte ihm nicht erlaubt, das Land zu verlassen. In seiner Rede vor den Konferenzteilnehmern sagte Petro Symonenko, das Oberhaupt der Kommunistischen Partei: "Kommunistische Abgeordnete aus der Ukraine sind Angriffen ausgesetzt. Unsere Aktivisten wurden geschlagen, bedroht und ermordet. Bewaffnete Schützen haben die Büros der Kommunistischen Partei angegriffen und niedergebrannt und bei Plünderungen unser Eigentum gestohlen.

In seiner Eröffnungsansprache sprach der Anführer der griechischen Kommunisten von der Notwendigkeit, stärker gegen den Faschismus in Europa anzukämpfen. Dabei führte er als Beispiel Griechenland an, wo bekanntermassen mehrere rechte Politiker im Zusammenhang mit Vorwürfen, am organisierten Verbrechen beteiligt zu sein, verhaftet worden sind.

"Fast 70 Jahre später tun einige was sie nur können, um die Flamme der wahren Geschichte auszulöschen, die mit dem Blut ganzer Nationen geschrieben wurde, und die Geschichte zu verdrehen, um so die Brutalität des Faschismus indirekt, wenn nicht gar offen, zu rechtfertigen," sagte er.

Der lettische Parlamentsabgeordnete Igor Melnikov sagte:

"Leider reagiert die europäische Gesellschaft nicht mehr auf Faschismusvorwürfe. Das hat dazu geführt, dass der Neofaschismus in der Ukraine, Lettland und anderen Ländern an Boden gewinnt. Wir müssen jede Anstrengung unternehmen, um diesem ausserordentlich gefährlichen Trend schnellstmöglich entgegenzuwirken. Andernfalls könnten sich die Geschehnisse von 1939 wiederholen."

Der Vorsitzende der linken Borotba-Partei (Ukraine) Sergey Kirichuk, der selbst in der Ukraine verfolgt wird, kommentierte:

"Europa muss seine Aufmerksamkeit auf die Städte im Südosten der Ukraine richten. Tausende von Menschen könnten hier Opfer eines Blutbads werden, das zynischerweise als 'Terrorismusbekämpfung' bezeichnet wird. Wir müssen diesen Krieg gegen unsere eigenen Bürger, die nicht mit der offiziellen Position Kiews übereinstimmen, unverzüglich beenden."

Der Direktor des Center for Eurasian Studies (Den Haag) Vladimir Kornilov sagte:

"Das Erstarken des Neo-Nazismus ist für Europa und die Ukraine von Bedeutung. Aber anders als in Europa, wo radikale rechte Anführer in jeder seriösen Gesellschaft als Pariah behandelt werden, erhalten diese Leute in der Ukraine Positionen im Parlament, und der Westen schaut wohlwollend zu."

Der Direktor des Umfrageinstituts der Research & Branding Group (Ukraine) Eugene Kopatko bemerkte:

"Am 9. Mai gedenken wir der Millionen Menschen, die ihr Leben für unsere Zukunft geopfert haben. Damals hat der Kampf gegen den Faschismus Europa geeint, und gemeinsam können wir auch dem heutigen Neo-Nazismus Widerstand leisten. Daher ist die Unterstützung Europas im Kampf gegen den aktuellen Neo-Faschismus in der Ukraine besonders wichtig."

Während der Konferenz stellte der Autor Stanislav Byshok sein neues Buch Neo-Nazism and Euromaidan: from Democracy to Dictatorship (Neo-Nazismus und der Euromaidan: von der Demokratie zur Diktatur) vor, dass er gemeinsam mit dem Politologen Alexei Kochetkov verfasst hat.

"Nicht alle haben aus der Vergangenheit gelernt. Infolge dieses jüngsten Staatsstreichs, der als "demokratische Revolution" präsentiert wurde, haben radikale Kräfte die Macht in der Ukraine ergriffen. Diese Kräfte sind für die Tragödie am 2. Mai in Odessa verantwortlich, bei der die Radikalen 46 Menschen bei lebendigem Leib verbrannten. Diese Methoden werfen uns in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück."

Die Teilnehmer erhielten die neu veröffentlichte Broschüre The Odessa Massacre (Das Massaker von Odessa), in der die schreckliche Tragödie beschrieben wird, die sich am 2. Mai in Odessa ereignete, als ukrainische Faschisten das Gewerkschaftsgebäude in Brand setzten und dabei Dutzende unschuldiger Menschen töteten.

Kontakt:

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