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The European Academy of Allergy and Clinical Immunology - EAACI

Neue Ergebnisse über das Hauptallergen der Kiwi geben den Patienten neue Hoffnung

Österreich (ots/PRNewswire)

Lebensmittelallergien bringen Symptome mit sich, die tödliche Folgen haben können. Die präzise Diagnose, die Identifizierung der Markerallergene als Risikofaktoren für starke Reaktionen und die Kenntnis der molekularen Mechanismen des Immunsystems sind daher von hoher Bedeutung.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20121012/567656-a )

Personen, die an einer Kiwiallergie leiden, sind sehr anfällig für Symptome, die von leichten, unangenehmen Reaktionen in der Mundhöhle bis zu einer extrem schweren Anaphylaxie reichen, die sogar tödliche Folgen haben kann. Im Allgemeinen ruft das Act d (Actinidia deliciosa) 1, das Hauptallergen der Kiwi, zureichend schwere Symptome hervor. Der Grund hierfür liegt teilweise darin, dass dieses Protein nicht verdaut wird und auf seinem Weg durch den Darm aktiv bleibt.

Derzeit gibt es für die Kiwiallergie, ebenso wie für viele andere Lebensmittelallergien, keine aktive Immuntherapie. Für einige dieser Lebensmittelallergien besteht jedoch noch Hoffnung: Die ersten Daten zur Immuntherapie für spezifische Allergene von Lebensmittelallergien werden anlässlich des "International Symposium on Molecular Allergology" ISMA 2013 in Wien vorgestellt. Darüber hinaus werden Abrisse und Aktualisierungen zu klinischen Studien zur Immuntherapie gegen Pollen präsentiert. Ein weiterer zentraler Punkt des Symposiums bezieht sich auf die Allergie gegen Bienen- und Wespengift: Dank der Präzisierung der Diagnose von spezifischen Allergenen kann eine Immuntherapie für Bienengift, für Wespengift oder für beide Gifte je nach Bedürfnis des Patienten angeboten werden.

Unter den Fragen zu akuten Themen, auf die Antworten gefunden werden sollen, befinden sich folgende:

- Wie viele Allergene sind notwendig, um Pollenallergien zu diagnostizieren und zu behandeln?

- Die Auswirkung der neuen Diagnoseinstrumente auf die Behandlung der Allergiepatienten.

- Prävalenz der Allergien in Industrie- und in Schwellenländern: Gibt es Unterschiede? - Welche Verbesserungen bietet die neue Biochip-Methode "Allergen Chip" für die Diagnose von Allergiekrankheiten?

ISMA 2013

Das "International Symposium on Molecular Allergology" ISMA 2013 wird von der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) vom 5. bis 7. Dezember 2013 in Wien, Österreich, veranstaltet. Zu diesem Anlass treffen sich etwa 450 Teilnehmer aus aller Welt. Zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Aspekten des Symposiums gehören: innovative Konzepte der molekularen Allergologie, strukturelle und funktionelle Biologie der Allergene, Diagnose spezifischer Allergene und Immuntherapie der jüngsten Generation für spezifische Allergene. Ausser dem offiziellen Wissenschaftsprogramm werden auch mündliche Vorträge und Poster-Präsentationen angeboten. Alle Kommunikationen stehen auf der Website http://www.eaaci-isma.org zur Verfügung.

Über EAACI

Die Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich mit Allergien und Immunkrankheiten wie Asthma, Heuschnupfen, Ekzem, Berufsallergien, Lebensmittelallergien, Medikamentenallergien und Anaphylaxie beschäftigt. Die EAACI wurde 1956 in Florenz, Italien, gegründet und hat sich seitdem zum grössten Ärzteverband Europas im Bereich der Allergien und klinischen Immunologie entwickelt. Derzeit gehören ihr 7.800 Mitglieder aus 121 Ländern und 42 nationale Allergiegesellschaften an.

http://www.eaaci.org


Photo: 
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Kontakt:

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Macarena Guillamón, EAACI Headquarters,
Genferstrasse 21, CH-8002 Zürich, Tlf.: +41-44-205-55-32,
Mob.: +41-79-892-82-25, macarena.guillamon@eaaci.org

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